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Auch für Menschen mit Behinderung ist auf dem Münchener Oktoberfest viel geboten.

(km) Der Stadt München als Veranstalterin des Oktoberfestes ist es ein Anliegen, Menschen mit Behinderung und Mobilitätseinschränkung den Besuch der Wiesn nicht nur zu ermöglichen, sondern auch einfach und attraktiv zu gestalten. Dazu arbeitet das Referat für Arbeit und Wirtschaft eng mit dem städtischen Behindertenbeirat zusammen. Die Services und Angebote werden jedes Jahr erweitert, damit das Oktoberfest ein Volksfest für wirklich alle ist.



Trinkwasserbrunnen
An fünf Standorten gibt es seit 2023 kostenlose Trinkwasserbrunnen, an denen auch Wiesn-Gäste im Rollstuhl barrierefrei Wasser zapfen können. Bruchsichere Trinkgefäße müssen mitgebracht werden, gefüllte Trinkflaschen dürfen aber nicht in die Zelte mitgebracht werden. Die Trinkwasserbrunnen befinden sich außen an den WC-Anlagen an der östlichen Anlieferstraße (Parallelstraße zwischen Wirte- und Schaustellerstraße) und hinter dem Weinzelt.



Oktoberfest-Information und offizielle Souvenirs
An drei verschiedenen Standpunkten auf dem Festgelände können sich Wiesn-Gäste informieren und hochwertige offizielle Souvenirs erwerben. Die Buden sind mit jeweils auch mit einer niedrigen Verkaufstheke ausgestattet (Schaustellerstraße gegenüber Geisterpalast, 41, Wirtsbudenstraße Haupteingang U-Bahn Theresienwiese, Matthias-Pschorrstraße, Eingang Esperantoplatz).



Fahrspaß in Riesenrad, Autoskooter oder Geisterbahn
Das große Riesenrad ist mit dem Signet „Bayern barrierefrei – wir sind dabei“ vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Sicherheit ausgezeichnet. Das Oktoberfest-Riesenrad hat eine Rampe, über die man aus eigener Kraft mit dem Rolli oder Rollator bis zu den beiden für Rollstühle geeigneten Gondeln gelangen kann. Die Rampe zum Bahnhofsbereich des Fahrgeschäfts ist normgerecht ausgelegt.



Die Autoskooter-Betriebe Distel (Straße 5/11), „Bayern-Crash“ (Schaustellerstraße 17), und der 2-Säulen-Autoskooter (Wirtsbudenstraße, 98) laden mit einer Rampe und Fahrzeugen mit Handgasbetätigung zum Rundfahrvergnügen ein.



Barrierefreien Zugang bieten auch die Geisterbahnen „Geisterpalast“ (Schaustellerstraße 41), „Geisterschloss“ (Straße C/3) und „Fahrt zur Hölle“ (Schaustellerstraße 18). Die „Wilde Maus“ (Straße 2, Ost) verfügt ebenso über eine Rampe wie das Laufgeschäft „Jumanji“ (Schaustellerstraße 54) und die beiden Wellenflieger (Stranninger, „Wellenflug“, Schaustellerstraße 7, Lechner, Wellenflieger, Schaustellerstraße 17). Auch für Kinder mit Behinderung ist gesorgt: Neben Rampen, mit denen Kinderkarussells ausgestattet sind, ist das Karussell „Kindertraumschleife“ zusätzlich mit einem Beckengurt-Rückhaltesystem bestückt (Straße 2/7).



Spielspaß
Der barrierefreie Zugang zu den Schieß- und Wurfbuden ist je nach Beschaffenheit des Standplatzes durch Rampen gewährleistet. Ist eine niedrige Theke vorhanden (Schießhalle Eichel, Schaustellerstraße 21, Schießbude Kraus, Wirtsbudenstraße 102), kann man auch vom Rollstuhl aus die Zielsicherheit testen, ebenso, wie beim „Ringwerfen“ (Straße 3, 14). In der historischen Kegelbahn auf der Oidn Wiesn können auch aus dem Rollstuhl alle Neune geschoben werden (OW 2).



Essen und trinken am Imbissstandl und Bierausschank
Der Zugang zu Imbissstandl und Bierausschank-Betrieben ist je nach der Beschaffenheit des Standplatzes durch Rampen gewährleistet. Eine niedrige Verkaufstheke wie beim „Goldenen Hahn“ (Wirtsbudenstraße 69), dem Straßenverkauf bei Käfers Wiesn Schänke (Matthias-Pschorr-Straße 12) oder der Hühner- und Entenbraterei Poschner (Wirtsbudenstraße 47) erleichtert Menschen im Rollstuhl den Einkauf. Dies ist auch bei der „Herzmalerei“ der Fall, bei der man sich sein Lebkuchenherz als Souvenir direkt abholen kann (Straße10/5). Verschiedene Bierausschank-Betriebe bieten neben Getränken auch eine Behindertentoilette an.



Special für blinde Wiesn-Gäste
Einige Fahrgeschäfte geben ihre Fahrpreise in Blindenschrift an. Ebenso bieten Imbissstände und verschiedene Festbetriebe Speisekarten in Braille-Schrift an.



Festzelt-Vergnügen
Alle Festhallen bieten mindestens einen barrierefreien Zugang und sind vertraglich verpflichtet, Rollstuhlfahrerplätze einzurichten. Für die großen Zelte gilt, dass sie mindestens 20 behindertengerechte Plätze im Zelt und 20 im Biergarten anbieten müssen. Käfers Wiesn- Schänke und Weinzelt müssen mindestens zehn behindertengerechte Plätze im Zelt und zehn im Biergarten vorhalten.



Diese Plätze werden wochentags bis 17:00 Uhr und an den Samstagen und Sonntagen sowie am Feiertag, 3. Oktober 2023, bis 14:00 Uhr ohne Reservierung für Rollstuhlfahrer und ihre Begleitperson freigehalten. Nach diesen Zeiten können die Plätze im Festzelt nur für Rollstuhlfahrer und ihre Begleitperson reserviert werden. Eine Reservierung bei den Festwirten wird empfohlen. Neben den Festhallen bieten auch die kleinen Wiesn-Zelte ein Kontingent mit Plätzen für Rollstuhlfahrer an.



Für große wie für kleine Zelte gilt: Wenn die Zelte wegen Überfüllung geschlossen sind, können auch Rollstuhlfahrer nur mit Reservierung eingelassen werden. Alle 17 große Festhallen sind mit Behinderten-WCs ausgestattet, ebenso die meisten der kleinen Wiesn-Zelte. Die Behinderten-WCs sind mit einer einheitlichen Schließanlage ausgerüstet, die mit dem sogenannten EURO-Schlüssel genutzt werden kann.



Kostenloser Rollstuhlverleih

Die Gepäckaufbewahrungen an den Eingängen Hans-Fischer-Straße im Südteil der Theresienwiese (G 10) und in der Nähe des Haupteingangs (G1) stellen für mobilitätseingeschränkte Wiesn-Gäste jeweils zwei Rollstühle gegen einen Lichtbildausweis als Pfand kostenlos zur Verfügung. Eine Reservierung unter der Telefonnummer (01 76) 43 83 15 66 wird empfohlen.



Öffentliche Behinderten-WCs auf dem Festgelände

Neben den Behindertentoiletten in den Zelten, bei Fahrgeschäften und Bierauschank-Betrieben gibt es weitere sieben barrierefreie Toiletten auf dem Festgelände, die mit dem EURO-Schlüssel benutzt werden können.



Wiesn-Führung

An den Wiesn-Führungen, die München Tourismus anbietet, können auch Gäste mit Mobilitätseinschränkungen teilnehmen. Die offenen Führungen über die Wiesn richten sich an Einzelpersonen.



Mit U- und S-Bahn auf die Wiesn

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Veranstaltungsgelände zu kommen, ist dank der stets erweiterten barrierefreien Serviceangebote auf Bahnhöfen und an Haltestellen möglich. Alle U-Bahnhöfe um die Wiesn sind mit Liften ausgestattet und für Mobilitätseingeschränkte geeignet. Die App „MVG Fahrinfo München“ informiert, wenn ein Lift außer Betrieb sein sollte.



Mit dem Auto auf die Wiesn

Auf dem Südteil der Theresienwiese (Einfahrt über Hans-Fischer-Straße) stehen Behindertenparkplätze für Personen mit blauem Parkausweis zur Verfügung und berechtigen zum kostenfreien Parken.


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