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Sie ist einfach der Renner: die Oide Wiesn auf dem Südteil der Theresienwiese.

(km) Angefangen hat alles im Jahr 2010 mit der Jubiläumsfeier „200 Jahre Oktoberfest“. Nostalgische Volksfestattraktionen, bunte Trachten, Pferderennen, Museums- und Tierzelt sowie Festzelte, in denen Gemütlichkeit und bayrisches Brauchtum im Mittelpunkt standen, machten die Veranstaltung zu einem absoluten Publikumsliebling. Mit der Oidn Wiesn setzt sich dieser Erfolg fort. Sie ist, in etwas abgeänderter Form, seit 2011 zum festen Bestandteil des Oktoberfests geworden.



Fans historischer Fahrgeschäfte werden auf der Oidn Wiesn glücklich. Hier dreht sich der „Kettenflieger Kalb“ von 1919, die „Dicke Berta“ stellt Muskelkraft auf die Probe, die „Fahrt ins Paradies“ über Berg und Tal und der 50er Jahre-Hit „Calypso“ wecken Volksfest-Erinnerungen. Klassiker wie Schiffschaukel, Kinderkarussell und Marionettentheater runden neben historischen Wurf- und Schießbuden das nostalgische Angebot ab. Alle Fahrgeschäfte können für nur 1,50 Euro gefahren werden.



Im Museumszelt der „Historischen Gesellschaft Bayerischer Schausteller e.V.“ wird die Geschichte des Oktoberfestes lebendig. Exponate der „Münchner Schausteller-Stiftung“, deren Sammlung im Münchner Stadtmuseum verwahrt ist, laden zu einer Reise durch die Vergangenheit ein. Vom Münchner Springpferdekarussell aus dem Jahr 1945 über einen Nachbau des Velodroms mit neuen Kinderfahrrädern bis zur Sammlung der Oktoberfest-Anzapfschlegel gibt es viel zu entdecken. Zum wohligen Gruseln verlockt die Sonderausstellung „Neue Geister eingetroffen“. In diesem Jahr sind wieder die Drehorgelspieler mit von der Partie und am Stand des Fördervereins Bairische Sprache und Dialekte e.V. kann jeder seine bairischen Sprachkenntnisse testen. Vor dem Zelt können im Bulldog-Rondell wieder historische Traktoren, Schlepper und mehr in Aktion bewundert werden.



Seit 1952 lobt die Landeshauptstadt München in einem Wettbewerb das Oktoberfestplakat aus. Das Siegermotiv wirbt auf Plakaten, im Internet, und in den sozialen Medien für die Wiesn und findet sich auf dem offiziellen Sammlermaßkrug und anderen Lizenzartikeln. Die vollständige Plakatreihe ist im Museumszelt ausgestellt. Im „Museumsstandl“ können exklusive Nachdrucke der Oktoberfestplakate von 1952 bis 2018 zum Preis von 12 Euro pro Plakat erworben werden.



Im restaurieren Zirkuswagen von 1970 finden bis zu 20 Personen auf historischen Straßenbahn-Bänken Platz. Draußen gibt es Stehtische für insgesamt rund 30 Gäste. Im Angebot ist traditionell bayerisches Schmalzgebäck, wie Auszogne oder Apfelschnecken. Dazu werden Kaffee, Heiße Schokolade, Saft und Bio-Limo serviert.



Das heutige Motodrom wird 1928 vom Münchner Schausteller Josef Ruprecht, einem Münchner Schausteller, in Auftrag gegeben. Im Film „Die Todesarena“ von Kurt Meisen (1953) wird die Wand neben Richard Häussler, Katharina Mayberg und Friedl Hardt zum Filmstar. 1984 wurde Hugo Dabbert neuer Besitzer der Steilwand. Er gibt ihr den Namen „Motodrom“, modernisiert die Wand mit einer neuen Parade, Lkw und Schnelläuferwagen und erschafft „Die Motorellos“ mit einzigartigem Programm. Im Jahr 2012 übergibt Dabbert das „Motodrom“ an Thomas Ottl und Donald Ganslmeier, die das Geschäft heute führen.



Seit 40 Jahren fotografiert der amerikanische Münchner Christoph Doherty Gaudifotos auf der Wiesn. Zu Volksfesten gehört die Fotografie als Attraktion schon seit ihrer Erfindung. Jedes Jahr denkt sich Doherty neue Motive für die Prospekte aus, häufig mit film- oder zeitgeschichtlichen Motiven, durch die die Besucherinnen und Besucher dann den Kopf stecken.



Bei einem bunten Programm amüsieren sich Kinder ab sechs Jahren von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr im Museumszelt. Montags bis freitags können sie sich schminken lassen und einen Luftballonkünstler bestaunen. Während der ganzen Woche bringt der Förderverein für Bairische Sprache und Dialekte e.V. den Dialekt näher, Drehorgelspieler gewähren Einblick in die Technik und die Kunst der Orgeln, ein Hochradfahrer erzählt aus der Geschichte des Fahrrads und erläutert dessen Konstruktion, die Betreiber vom Bulldog Rondell präsentieren und erklären ihre historischen Fahrzeuge und im Velodrom können die Kids Runden auf verrückten Fahrrädern drehen. Schulklassen sind herzlich willkommen.

Beim Suchspiel auf der Oidn Wiesn lernt man einiges über die Geschichte der Schaustellerei. Wer erfolgreich alle Fragen beantwortet, erhält das Wiesn-Diplom und darf sich über einen kleinen Preis freuen. Das Museumszelt ist von 10:00 Uhr bis 23:30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, die Teilnahme am Kinderprogramm kostenlos.



Das Festzelt Tradition der Wirtefamilien Winklhofer und Wieser setzt auf Blasmusik und Auftritte bayerischer Trachtenvereine. Serviert wird Augustiner Wiesn-Edelstoff aus dem Holzfass im typischen Keferloher. Im Limogarten mit Kinderwagen-Parkplatz, Kindertoiletten und Wickelmöglichkeit können Kinder für einen Euro unbegrenzt Limo aus dem Limobrunnen zapfen. Für die Weißbier-Fans gibt es einen eigenen Gartenbereich.



Am zweiten Wiesn-Montag, 25. September 2023, lässt das Festzelt Tradition den „Maurer-Montag“ vergangener Tage als „Handwerker-Montag“ aufleben: Egal aus welchem Handwerk sie kommen, Gäste, die in ihrer Berufsbekleidung das Zelt besuchen, werden zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr auf zwei Weißwürste und eine kleine Brezn eingeladen. Im Garten werden Bio-Wiesnhendl gegrillt, die man auch im Zelt bestellen kann. Auf der Speisekarte finden sich außerdem viele regionale Produkte.
Das Herzkasperl-Festzelt des Münchner Volkskulturpreisträgers und Wirts der Traditionsgaststätte Fraunhofer, Josef „Beppi“ Bachmaier, ist das Zelt der Musikantinnen und Musikanten. Die auftretenden Künstlerinnen und Künstler spielen neue und alte Volksmusik. Sie spiegeln die gegenwärtige „Szene“ des bairischen Sprachraums wider. Mit dabei sind auch Gruppen und Kapellen aus dem gesamten Alpenraum. Eine Tages- und eine Abendkapelle spielen zur Tageszeit passende Musik. Tagsüber präsentieren sich verschiedene kleine Gruppen, die zum Zuhören, Mitsingen und Tanzen einladen. Im Biergarten sind kleinere Besetzungen auf der Bühne zu hören oder aber sie spielen zwischen den Reihen „über den Tisch“. Der Name des Festzelts ist eine Hommage an den Münchner Schauspieler und Kabarettisten Jörg Hube und spielt auf den „Wiesn-Wahnsinn“ drüben auf dem Oktoberfest-Gelände an. Die Küche bietet klassisch-bayerische Schmankerl ebenso wie vegetarische und vegane Spezialitäten sowie Bio-Hendl.



Im Volkssängerzelt Schützenlisl® der Wirtsfamilie Stiftl nimmt die Tradition der legendären Volkssängergrößen, wie Weiß Ferdl, Bally Prell oder Hans Blädel großen Raum ein. Traudi Siferlinger, BR-Moderatorin und Wirtshausmusik-Expertin, hat das Musikprogramm zusammengestellt. Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht. Auf der Speisekarte stehen Spezialitäten aus der hauseigenen Metzgerei, Fairtrade-Produkte sowie vegetarische und vegane Schmankerl, alles Spezialitäten aus der Region, die das Bayerische Bio-Siegel oder das Siegel „Geprüfte Qualität Bayern“ tragen. Ausgeschenkt wird Augustiner vom Holzfass in Steinkrügen und Weißbier von Hacker-Pschorr. Das Festzelt Schützenlisl® wurde als Münchener Ökoprofit Betrieb und als klimaneutrales Festzelt ausgezeichnet.



Die Oide Wiesn auf einen Blick
Areal: 3,5 Hektar auf dem Südteil der Theresienwiese
Eintritt: 4 Euro pro Person
Freier Eintritt für Kinder bis 14 Jahre und für Schwerbehinderte ab einem GdB von 50 mit gültigem Schwerbehindertenausweis sowie bei Vorlage eines Schwerbehindertenausweises mit Sichtvermerk B auch Begleitperson frei.
Die Eintrittskarte beinhaltet freien Eintritt zum Kulturprogramm der Festzelte
Fahrgeschäfte: 1,50 Euro

Betriebszeiten
Kassenöffnung: 10:00 Uhr
Beginn: 10:00 Uhr, am Eröffnungstag für die Schaustellergeschäfte ab 12:00 Uhr
Kassenschließung: 21:00 Uhr, danach freier Eintritt
Veranstaltungsende/Betriebsende:

Gastronomiebetriebe mit Sitzplätzen: 23:30 Uhr (Ausschank- und Musikende: 22:30 Uhr)

Schausteller- und Warenverkaufsgeschäfte:
Eröffnungstag: 24:00 Uhr
Montag mit Donnerstag: 23:30 Uhr
Freitag und Montag, 2. Oktober 2023: 24:00 Uhr
Samstag: 24:00 Uhr
Sonntag und Feiertag: 23:30 Uhr
Schließen des Festgeländes:
Eröffnungstag: 24:00 Uhr
Montag mit Donnerstag: 23:30 Uhr
Freitag und Montag, 2. Oktober 2023: 24:00 Uhr
Samstag: 24:00 Uhr
Sonntag und Feiertag: 23:30 Uhr
Bierpreis: 13,20 Euro bis 14,20 Euro (2022: 12,60 Euro bis 13,40 Euro)



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