- Warum die Cranger Kirmes 2026 schon am ersten Tag Rekorde verspricht
- Mehr als Fahrgeschäfte: Diese Attraktionen warten auf Familien und Volksfestfans
- O’zapft is in Lüneburg: 39. Oktoberfest bringt Wiesn-Gaudi auf die Sülzwiesen
- Dieser Stand ist Kult: Dorstener Traditionsmetzgerei wird „Bester auf Crange“
- Plötzlicher Wechsel auf Crange: Klassiker ersetzt spektakuläre Neuheit
- Sommerdom 2026: Hamburg dreht völlig auf!
- Feuerwerk, Fahrgeschäfte, Prominenz: Libori 2026 verspricht neun Tage Gänsehaut
- Sommerdom 2026 sprengt alle Erwartungen: Warum Hamburg jetzt fünf Wochen feiert
- Preis steigt: Der Barthelmarkt 2026 sorgt schon jetzt für Gesprächsstoff
- Vier Tage, die Mainburg beben lassen: Das Hopfenfest 2026 wird zum Volksfest-Hit
Nachrichten
- Redaktion
Crange-Überraschung: Dorstener Reisemetzgerei Miske holt begehrten Schausteller-Award
Ein Kirmes-Klassiker wird ausgezeichnet
Die Dorstener Reisemetzgerei Miske hat auf der Cranger Kirmes eine der begehrtesten Auszeichnungen der Schaustellerbranche erhalten. Metzgermeister Alfred Miske und seine Tochter Daniela wurden im Ratssaal des Herner Rathauses mit dem Award „Bester auf Crange 2025“ geehrt. Die Auszeichnung wurde im Rahmen des traditionellen Schaustellerempfangs der Stadt Herne vergeben – einen Tag vor dem offiziellen Start der Cranger Kirmes 2026.
Warum Miske auf Crange längst Kultstatus hat
Authentizität, Herzblut, ein klares Konzept, Ideenreichtum und Liebe zum Detail: Genau diese Mischung macht die Reisemetzgerei Miske nach Einschätzung der Cranger Kirmes zu einem besonderen Bestandteil des größten Volksfestes in Nordrhein-Westfalen. Seit mehr als fünf Jahrzehnten gehört der Familienbetrieb aus Dorsten fest zum gastronomischen Angebot auf Crange.
Am bekannten Stammplatz an der Hauptstraße/Ecke Dorstener Straße, direkt gegenüber dem Cranger Tor, legen viele Kirmesgäste traditionell eine Pause ein. Im Schinkenbrathaus werden unter anderem Schinken-Bratwurst, Schinken-Krakauer, Schinken-Geschnetzeltes und Prager Grillschinken angeboten. Alfred Miske steht dabei für klassische handwerkliche Qualität, während Daniela Miske das Unternehmen heute als Inhaberin weiterentwickelt.
Cranger Kirmes 2026 erwartet Millionenpublikum
Die Cranger Kirmes startet am Donnerstag, 6. August, und dauert elf Tage bis Sonntag, 16. August. Auf dem Festplatz am Rhein-Herne-Kanal werden mehr als vier Millionen Besucherinnen und Besucher erwartet. Der „Bester auf Crange“-Award wird traditionell rückwirkend für das vergangene Kirmesjahr vergeben und gilt als besondere Anerkennung innerhalb der Schaustellerfamilie.
Gerührte Dankbarkeit und große Wertschätzung
Alfred Miske zeigte sich bei der Auszeichnung sichtlich bewegt. Er habe sich herzlich bedankt und daran erinnert, dass er früher bereits auf dem Herner Wochenmarkt gestanden habe und schon damals nach Crange gewollt habe. Auch Patrick Arens, Präsident des Bundesverbandes für Schausteller und Marktkaufleute, würdigte den Familienbetrieb. Er habe betont, dass die Miskes die Auszeichnung verdient hätten, und erklärt, der Stand sei für ihn während seiner Jahre als direkter Nachbar auf der Cranger Hauptstraße wie ein Rückzugsort im hektischen Kirmestreiben gewesen.
Herne setzt ein Zeichen für die Schausteller
Hernes Oberbürgermeister Frank Dudda habe vor der Verleihung hervorgehoben, dass Crange für Stimmung, Gefühl und Haltung stehe. Vor allem gehe es darum, Menschen trotz aller Widrigkeiten zusammenzubringen. Die Ehrung und der Empfang im Herner Rathaus seien Ausdruck der Wertschätzung für alle Schausteller. Albert Ritter, Vorsitzender des Deutschen Schausteller-Bundes, habe diesen Gedanken aufgegriffen und erklärt, ein Wohnzimmer öffne man nur für Freunde. Die Schausteller fühlten sich in Herne, Wanne-Eickel und besonders auf Crange als dauerhafte Freunde. Für die Reisemetzgerei Miske dürfte dieser Tag damit mehr gewesen sein als eine Auszeichnung: Er war ein sichtbares Zeichen dafür, wie tief der Familienbetrieb in der Kirmeskultur verwurzelt ist.
„Crange ist Stimmung! Crange ist Gefühl! Crange ist aber vor allem auch Haltung. Unserer Haltung ist, dass wir Menschen zusammenbringen wollen, trotz aller Widrigkeiten in dieser Welt.“ Mit diesen Worten bedankte sich Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda vor der Verleihung des Awards bei allen Schaustellern und lobte vor allem die gemeinsame Wertschätzung: „Diese Ehrung einer der Ihren sowie der Empfang hier in unserem Wohnzimmer drückt unsere Wertschätzung für alle Schausteller aus.“ Ein Satz, den Albert Ritter, Vorsitzender des Deutschen Schausteller-Bundes (DSB), natürlich besonders gerne hörte: „Ein Wohnzimmer öffnet man nur für Freunde. Und wir fühlen uns hier in Herne und Wanne-Eickel und natürlich vor allem in Crange als dauerhafte Freunde. Immer wieder höre ich, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht nur von Schaustellern, sondern von unseren Schaustellern sprechen.“
Meistgelesene Meldungen:
- „Schönstes Fahrgeschäft 2025“ ist Predator von Willy Kaiser
- Barthelmarkt-Parkplätze nicht befahrbar!
- Vorstand und Mitglieder bereiten sich auf die neue Kirmes-Saison vor
- Schreckliche Diagnose nach Oktoberfestbesuch
- Karlsruher Mess‘ trumpft mit absoluten Top-Fahrgeschäften auf
- Schaustellerbetriebe, Umzugsteilnehmer und Privatperson ausgezeichnet
- Polizei hat auf Barthelmarkt gut zu tun
- Neuer „Happy Coaster“ der Familie Krug geweiht
- Bierpreis auf dem Barthelmarkt steigt
- Am Freitag beginnt eines der ältesten Volksfeste
Das könnte Sie auch interessieren:
Warum die Cranger Kirmes 2026 schon am ersten Tag Rekorde verspricht
weiterlesenMehr als Fahrgeschäfte: Diese Attraktionen warten auf Familien und Volksfestfans
weiterlesenO’zapft is in Lüneburg: 39. Oktoberfest bringt Wiesn-Gaudi auf die Sülzwiesen
weiterlesen- Redaktion
Steglitzer Woche überrascht mit starkem Zeichen für Inklusion
Ein Festtag, der für viele Kinder unvergesslich bleibt
Rund 2.000 Kinder mit Behinderungen aus ganz Berlin haben am Dienstag, 2. Juni 2026, den Festpark am Teltowkanal in einen Ort voller Freude verwandelt. Auf Einladung des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf und des Schaustellerverbandes Berlin e. V. durften sie die Attraktionen der 72. Steglitzer Woche kostenlos nutzen. Zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr war das Gelände exklusiv für die Kinder, ihre Eltern und ihre Betreuer geöffnet. Zudem öffneten die Schausteller ihre Fahrgeschäfte eigens zwei Stunden früher. Jedes Kind erhielt außerdem ein Stofftier als Erinnerung an den besonderen Tag. Die 72. Steglitzer Woche wird vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf und dem Schaustellerverband Berlin e. V. veranstaltet und läuft noch bis zum 7. Juni 2026 im Festpark am Teltowkanal.
40. Ehrentag setzt Zeichen für Inklusion
Der Ehrentag für Kinder mit Behinderungen wurde bereits zum 40. Mal ausgerichtet und gilt als fest verankerter Bestandteil der Steglitzer Woche. Das Bezirksamt organisiert berlinweit Fahrdienste für Kinder mit Behinderungen zu ihren Förderschulen und sorgte auch an diesem Tag dafür, dass die Kinder sicher zum Festgelände gebracht wurden. Damit wird das Volksfest nicht nur zum Ort der Unterhaltung, sondern auch zu einem sichtbaren Beispiel für gelebte Teilhabe.
Veranstalter betonen die besondere Bedeutung des Tages
Michael Roden, 1. Vorsitzender des Schaustellerverbandes Berlin e. V., erklärte, dieser Tag gehöre für die Mitglieder fest zur Steglitzer Woche und es sei ein besonderes Erlebnis, die Freude der Kinder mitzuerleben. Auch Gernot Mann vom Veranstaltungsmanagement des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf machte deutlich, dass ein Rummelbesuch für viele Kinder mit Behinderungen nicht selbstverständlich sei. Umso wichtiger sei die Unterstützung des Schaustellerverbandes, um Barrieren abzubauen und den Kindern einen bleibenden Tag zu ermöglichen.
Steglitzer Woche läuft noch bis 7. Juni 2026
Die Steglitzer Woche zählt zu den traditionsreichen Bezirksfesten in Berlin und findet 2026 bereits zum 72. Mal statt. Besucherinnen und Besucher können sich laut offiziellen Angaben auf freien Eintritt, zahlreiche Attraktionen und ein umfangreiches Bühnenprogramm freuen. Das Fest im Bereich des Teltowkanals läuft noch bis Sonntag, 7. Juni 2026.
Öffnungszeiten im Überblick
Montag bis Donnerstag: 14:00 – 22:00 Uhr
Freitag und Samstag: 14:00 – 23:00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 14:00 – 22:00 Uhr
Ort: Festgelände und Bühnen-Pavillon, Parkanlage am Teltowkanal (Bäkestraße)
Meistgelesene Meldungen:
- „Schönstes Fahrgeschäft 2025“ ist Predator von Willy Kaiser
- Barthelmarkt-Parkplätze nicht befahrbar!
- Vorstand und Mitglieder bereiten sich auf die neue Kirmes-Saison vor
- Schreckliche Diagnose nach Oktoberfestbesuch
- Karlsruher Mess‘ trumpft mit absoluten Top-Fahrgeschäften auf
- Schaustellerbetriebe, Umzugsteilnehmer und Privatperson ausgezeichnet
- Polizei hat auf Barthelmarkt gut zu tun
- Neuer „Happy Coaster“ der Familie Krug geweiht
- Bierpreis auf dem Barthelmarkt steigt
- Am Freitag beginnt eines der ältesten Volksfeste
Das könnte Sie auch interessieren:
Warum die Cranger Kirmes 2026 schon am ersten Tag Rekorde verspricht
weiterlesenMehr als Fahrgeschäfte: Diese Attraktionen warten auf Familien und Volksfestfans
weiterlesenO’zapft is in Lüneburg: 39. Oktoberfest bringt Wiesn-Gaudi auf die Sülzwiesen
weiterlesen- Redaktion
Ein Tag voller Freude und gelebter Solidarität für die Kinder aus Neuburg an der Donau
(km) Beim diesjährigen Donaumoosvolksfest Karlshuld wurde Herzlichkeit ganz großgeschrieben: Kinder einer Einrichtung von Regenbogen Wohnen gGmbH in Neuburg an der Donau durften einen ganz besonderen Tag voller Freude und unbeschwerter Momente erleben.
Dank des Engagements von Sascha Feger sowie dem KirmesMagazin-Herausgeber Christian Fischer, dem seit vielen Jahren die Einrichtung besonders am Herzen liegt, wurde den Kindern ein Besuch auf dem Volksfest ermöglicht. Die Initiative brachte Schausteller und soziale Einrichtung zusammen – mit beeindruckendem Ergebnis.
Freifahrten und strahlende Gesichter
Die Schausteller des Volksfestes zeigten sich von ihrer großzügigsten Seite und luden die Kinder zu zahlreichen kostenlosen Fahrten ein. Besonders hoch hinaus ging es im Riesenrad der Familie Fahrenschon, das einen atemberaubenden Blick über das Festgelände bot.
Rasant wurde es im Autoscooter von Edmund Diebold jun., während das liebevoll gestaltete Kinderkarussell von Kevin Kraus für die jüngeren Gäste ein Highlight war. Für ausgelassene Stimmung sorgte außerdem der „Gaudi Hopser“ von Alexander Thakofer – ein Garant für Spaß und Lachen.
Gemeinschaft, die bewegt
Die herzliche Einladung der Schausteller war weit mehr als nur ein Volksfestbesuch. Sie schenkte den Kindern unbeschwerte Stunden, ließ Sorgen in den Hintergrund treten und zauberte ein Lächeln in viele Gesichter – auch bei den Betreuerinnen, die ebenfalls die besondere Atmosphäre sichtlich genossen.
Solche Aktionen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig gesellschaftlicher Zusammenhalt ist und wie viel bereits durch kleine Gesten erreicht werden kann. Das Engagement aller Beteiligten macht Mut und setzt ein starkes Zeichen für Solidarität und Mitmenschlichkeit in der Region.
Meistgelesene Meldungen:
- „Schönstes Fahrgeschäft 2025“ ist Predator von Willy Kaiser
- Barthelmarkt-Parkplätze nicht befahrbar!
- Vorstand und Mitglieder bereiten sich auf die neue Kirmes-Saison vor
- Schreckliche Diagnose nach Oktoberfestbesuch
- Karlsruher Mess‘ trumpft mit absoluten Top-Fahrgeschäften auf
- Schaustellerbetriebe, Umzugsteilnehmer und Privatperson ausgezeichnet
- Polizei hat auf Barthelmarkt gut zu tun
- Neuer „Happy Coaster“ der Familie Krug geweiht
- Bierpreis auf dem Barthelmarkt steigt
- Am Freitag beginnt eines der ältesten Volksfeste
Das könnte Sie auch interessieren:
Warum die Cranger Kirmes 2026 schon am ersten Tag Rekorde verspricht
weiterlesenMehr als Fahrgeschäfte: Diese Attraktionen warten auf Familien und Volksfestfans
weiterlesenO’zapft is in Lüneburg: 39. Oktoberfest bringt Wiesn-Gaudi auf die Sülzwiesen
weiterlesen
- Redaktion
Musik und Menschlichkeit: Diebolds Skooter als Treffpunkt der Generationen
Wenn man in Karlshuld über den Festplatz schlendert, gehört ein Name untrennbar dazu: Diebold. Seit über fünf Jahrzehnten prägt die Familie Diebold mit ihren Autoskootern das Bild des Donaumoosvolksfests. Im Gespräch lässt er die Geschichte Revue passieren – von „harter Knochenarbeit“ über die Geburtsstunde des „Driftens“ bis hin zur Zukunft einer echten Schausteller-Dynastie.
Karlshuld im Jahr 1972: Ein zehnjähriger Junge, der vier Jahre im Internat war, wird an der Schule der Donaumoos-Gemeinde sofort freundliche aufgenommen. Dieser Junge war Edmund Diebold jun. Heute, über 50 Jahre später, kommt er immer noch zum Donaumoos-Volksfest – gereift, erfahren, aber mit der gleichen Leidenschaft wie am ersten Tag.
Vom Zeltbau zur Hightech-Anlage
Wer heute sieht, wie modern ein Autoskooter aufgebaut wird, vergisst oft die körperlichen Strapazen der Vergangenheit. „Damals mussten wir die Anlage wie ein Bierzelt aufstellen“, erinnert sich Diebold. „Alles wurde mit der Leiter oben zusammengesteckt. Das war ein enormer Aufwand.“
Über die Jahrzehnte folgte der technische Wandel. 1980 übernahm Edmund Diebold jun. den legendären Säulen-Scooter seines Vaters (Baujahr 1960). Mussten früher 60 bis 70 Tonnen händisch abgeladen werden, sind heute dien Anlagen auf einem Anhänger montiert, werden hydraulisch ausgeklappt – eine enorme Erleichterung. Auch die Wartung hat sich gewandelt: Hatte man früher täglich schwarze Hände von der Reparatur defekter Wagen, sorgt heute wartungsarme LED- und RGB-Technik für faszinierende Lichteffekte und Zuverlässigkeit.
„Daddy Cool“ und die Mösler
Die Musikauswahl im Skooter ist seit jeher der Puls der Zeit. In den 70ern dröhnte „Daddy Cool“ von Boney M. über die Fahrfläche – so lautstark, dass Diebolds Mitarbeiter Detlef prompt diesen Spitznamen erhielt. Heute ist das Programm breiter gefächert: Von aktuellen Charts bis hin zu Klassikern und Filmmusik ist alles dabei.
Und das Publikum? Das ist im Donaumoos besonders. „Die Mösler tragen ihr Herz auf der Zunge“, lacht Diebold. „Auf der Fahrbahn kracht es hier schon öfters, es geht deftig zu, aber immer herzlich.“ Besonders berührt ihn die Kontinuität: „Vor zehn Jahren wurde mir erst richtig bewusst, dass wir Generationen verbinden. Da stand ein Opa mit seinem Enkel am Platz und sagte: ‚Schau, beim Diebold bin ich schon gefahren, dein Papa auch, und jetzt darfst du ran.‘“
Krisen, Kurven und die Kunst des Driftens
Doch die 50 Jahre waren nicht immer nur „Zuckerlecken“. Diebold erinnert sich an harte Zeiten, wie das Jahr 1979, als Personalmangel und Schulden das Geschäft belasteten. Auch die Jahrtausendwende forderte seinen Tribut. „Die Umsätze gingen deutlich zurück, aber nach Corona hatten wir wieder sehr gute Jahre“, bilanziert der Fachmann.
Die neueste Innovation, die derzeit für Begeisterung sorgt: Die sogenannten „Drifter“. Von den rund 50 Wagen im Bestand der Diebolds sind 16 in Karlshuld im Einsatz. „Per Knopfdruck klinkt sich die Hinterachse aus, das Heck schwenkt aus und man driftet über die Bahn“, erklärt Diebold stolz. Ein Fahrgefühl, dem sich selbst seine Ehefrau – eine Quereinsteigerin in die Branche – nicht entziehen kann.
Eine Dynastie blickt nach vorn
Die Zukunft der Diebold-Tradition scheint gesichert. Sohn Florian führt bereits einen eigenen, größeren Autoskooter-Betrieb in der vierten Generation. Für die aktuelle Anlage, die gerade in Karlshuld steht, hat sich Edmund Diebold jun. mit dem jungen Nürnberger Georg Schweizer einen Juniorpartner ins Boot geholt.
„Die jungen Leute haben gute Ideen, und die Technik bleibt nicht stehen“, sagt Diebold. Doch eines ist ihm wichtig: „Die Erfahrung von 50 Jahren bekommt man nicht in drei Monaten.“ Die Geschichte der Familie reicht weit zurück, bis in die 1930er Jahre, als sein Großonkel bereits beim legendären „Karussellkönig“ Hugo Haase als Geschäftsführer tätig war.
Nach über 50 Jahren in Karlshuld ist für Edmund Diebold klar: Der Autoskooter ist mehr als ein Fahrgeschäft – er ist ein Stück Lebensgefühl, das auch nach über einem halben Jahrhundert nichts von seiner Faszination verloren hat.
Meistgelesene Meldungen:
- „Schönstes Fahrgeschäft 2025“ ist Predator von Willy Kaiser
- Barthelmarkt-Parkplätze nicht befahrbar!
- Vorstand und Mitglieder bereiten sich auf die neue Kirmes-Saison vor
- Schreckliche Diagnose nach Oktoberfestbesuch
- Karlsruher Mess‘ trumpft mit absoluten Top-Fahrgeschäften auf
- Schaustellerbetriebe, Umzugsteilnehmer und Privatperson ausgezeichnet
- Polizei hat auf Barthelmarkt gut zu tun
- Neuer „Happy Coaster“ der Familie Krug geweiht
- Bierpreis auf dem Barthelmarkt steigt
- Am Freitag beginnt eines der ältesten Volksfeste
Das könnte Sie auch interessieren:
Warum die Cranger Kirmes 2026 schon am ersten Tag Rekorde verspricht
weiterlesenMehr als Fahrgeschäfte: Diese Attraktionen warten auf Familien und Volksfestfans
weiterlesenO’zapft is in Lüneburg: 39. Oktoberfest bringt Wiesn-Gaudi auf die Sülzwiesen
weiterlesen
- Redaktion
Familienfreundliches Volksfest begeistert mit neuen Attraktionen und großem Programm
Stuttgarter Frühlingsfest 2026 begeistert mit einer Million Gästen
Das 86. Stuttgarter Frühlingsfest verzeichnet nach dreizehn Tagen eine beeindruckende Zwischenbilanz: Rund eine Million Besucher haben sich bisher auf dem Cannstatter Wasen vergnügt. Laut Veranstalter steht das Fest für ausgelassenes Feiern, kulinarische Vielfalt und jede Menge Spaß für Groß und Klein.
Hervorragende Stimmung und positives Fazit der Organisatoren
Die Verantwortlichen der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft zeigten sich sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Guido von Vacano, Geschäftsführer, betonte, dass die Stimmung auf dem Festplatz und in den Zelten herausragend sei. Schon am Eröffnungstag habe man deutlich gespürt, wie sehr die Menschen das Fest herbeigesehnt hätten.
Auch Christian Eisenhardt, Abteilungsleiter bei in.Stuttgart, erklärte, das Frühlingsfest sei und bleibe ein Magnet für Familien – und das nicht nur an den offiziellen Familientagen, sondern an jedem Festtag. Besonders erfreulich sei, dass es bisher keine nennenswerten Zwischenfälle gegeben habe und zahlreiche Besucher mit strahlenden Gesichtern über den Platz laufen würden.
Optimale Wetterbedingungen und neue Attraktionen
Das Fest startete mit bestem Frühlingswetter und einer stimmungsvollen Eröffnung im Festzelt „Beim Benz“. In den darauf folgenden Tagen lockte die Sonne viele Besucher auf den Wasen. Trotz technischer Probleme bei den Fahrgeschäften „Euro-Coaster“ und „Transformer“ gelang eine schnelle Umplanung: Das Kettenkarussell „Königlicher Wellenflug“ und als Premiere der „Happy Traveller“ bereicherten das Angebot. Laut Eisenhardt sei es ein großer Vorteil, dass sich jedes Jahr zahlreiche Schausteller um einen Standplatz bewerben, wodurch rasch Ersatz gefunden werden konnte.
Familienfreundliches Programm und Ausblick auf die zweite Festhälfte
Das Frühlingsfest punktet mit weiteren Highlights in der zweiten Hälfte. Am Maifeiertag, Freitag, 1. Mai 2026, lädt das Albdorf mit Maibaum und regionalen Spezialitäten zum Verweilen ein. Der letzte Familientag am Mittwoch, 6. Mai 2026, wird durch das große Maskottchentreffen zum besonderen Erlebnis, bei dem über 30 Maskottchen gemeinsam mit Kindern feiern und Erinnerungsfotos machen. Den krönenden Abschluss bildet das Musikfeuerwerk am Sonntag, 10. Mai 2026, um 21:30 Uhr.
Alle wichtigen Termine auf einen Blick
• Freitag, 1. Mai 2026: Maifeiertag im Albdorf
• Mittwoch, 6. Mai 2026: Familientag mit großem Maskottchentreffen
• Sonntag, 10. Mai 2026, 21:30 Uhr: Großes Musikfeuerwerk
Öffnungszeiten des Frühlingsfests
• Montag–Donnerstag: 12–23 Uhr
• Freitag: 12–24 Uhr
• Samstag: 11–24 Uhr
• Sonntag: 11–23 Uhr
• Sonderöffnungszeit am Freitag, 1. Mai: 11–24 Uhr
Mit dieser erfolgreichen Zwischenbilanz und einem abwechslungsreichen Programm bleibt das Stuttgarter Frühlingsfest auch 2026 ein Highlight im Veranstaltungskalender der Region.
Meistgelesene Meldungen:
- „Schönstes Fahrgeschäft 2025“ ist Predator von Willy Kaiser
- Barthelmarkt-Parkplätze nicht befahrbar!
- Vorstand und Mitglieder bereiten sich auf die neue Kirmes-Saison vor
- Schreckliche Diagnose nach Oktoberfestbesuch
- Karlsruher Mess‘ trumpft mit absoluten Top-Fahrgeschäften auf
- Schaustellerbetriebe, Umzugsteilnehmer und Privatperson ausgezeichnet
- Polizei hat auf Barthelmarkt gut zu tun
- Neuer „Happy Coaster“ der Familie Krug geweiht
- Bierpreis auf dem Barthelmarkt steigt
- Am Freitag beginnt eines der ältesten Volksfeste
Das könnte Sie auch interessieren:
Warum die Cranger Kirmes 2026 schon am ersten Tag Rekorde verspricht
weiterlesenMehr als Fahrgeschäfte: Diese Attraktionen warten auf Familien und Volksfestfans
weiterlesenO’zapft is in Lüneburg: 39. Oktoberfest bringt Wiesn-Gaudi auf die Sülzwiesen
weiterlesen- Kramermarkt und Lamberti-Markt: Oldenburger Tradition wird Immaterielles Kulturerbe
- Inklusionstag auf dem Nürnberger Frühlingsfest begeistert rund 7.000 Gäste
- Schaustellerkultur als Immaterielles Kulturerbe: Volksfeste prägen Deutschlands Identität
- Gelungener Auftakt des 445. Mathaisemarkts in Schriesheim: Stadt und Einsatzkräfte ziehen positive Zwischenbilanz




