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Nachrichten
- Redaktion
Herbstsend Münster: Rund 200.000 Besucher – neues Sicherheitskonzept bewährt sich
Neun Tage Jahrmarkt auf dem Schlossplatz, etwas mehr Zuspruch als im Vorjahr und eine ruhige Bilanz: Die Stadt Münster zeigt sich mit dem Herbstsend zufrieden. Bei der Sicherheit setzte sie diesmal auf Videoüberwachung statt auf eine Umzäunung mit Einlasskontrollen.
Der Herbstsend auf dem Schlossplatz ist am Sonntag, 1. November 2026, ruhig und friedlich zu Ende gegangen. Vom 24. Oktober bis zum 1. November 2026 kamen nach Schätzung der Stadt rund 200.000 Besucherinnen und Besucher zum Jahrmarkt vor dem Schloss. Damit lag der Zuspruch etwas über dem Vorjahresniveau. Die Stadt Münster zieht nach den insgesamt neun Send-Tagen eine positive Bilanz – sowohl beim Besucheraufkommen als auch beim Verlauf der Veranstaltung.
Rund 200.000 Gäste: Warum die Besucherzahl diesmal eine Schätzung bleibt
Eine exakte Besucherzahl liegt für diesen Herbstsend nicht vor. Anders als in den vergangenen beiden Jahren gab es keine Umzäunung mit Einlasskontrollen und Zählstellen. Die Angabe von rund 200.000 Gästen ist deshalb ausdrücklich als Schätzung zu verstehen, nicht als Ergebnis einer vollständigen Zählung. Auch der Vergleich mit dem Vorjahr beruht auf dieser Einordnung: Nach Einschätzung der Stadt kamen etwas mehr Menschen auf den Schlossplatz.
Videoüberwachung statt Einlasskontrollen: Das änderte sich beim Herbstsend
Die Stadt Münster setzte beim Herbstsend auf ein verändertes Sicherheitskonzept. Statt der Umzäunung mit Einlasskontrollen wurde das Veranstaltungsgelände mit Videokameras überwacht. Nach Einschätzung des Ordnungsamts hat sich dieses Konzept bewährt. Bereits im Sommer war es während des NRW-Tags bei der Blaulicht-Meile auf dem Schlossplatz eingesetzt worden. Für den Herbstsend knüpfte die Stadt damit an ein Sicherheitskonzept an, das am selben Veranstaltungsort schon zum Einsatz gekommen war.
Ruhige Bilanz auf dem Schlossplatz: Nur kleinere Einsätze des Ordnungsdienstes
Der Kommunale Ordnungsdienst verzeichnete während der Veranstaltung lediglich einige kleinere Einsätze. Dazu gehörte, stark alkoholisierte Personen vom Jahrmarkt-Gelände zu verweisen. Insgesamt beschreibt die Stadt den Verlauf des Herbstsends als ruhig und friedlich. Die positive Einschätzung des Ordnungsamts zum Sicherheitskonzept und die wenigen kleineren Einsätze gehören damit zu den zentralen Punkten der städtischen Veranstaltungsbilanz.
Nach dem Herbstsend ist vor dem Frühjahrssend: Der nächste Termin steht fest
Mit dem Ende des Herbstsends richtet sich der Blick bereits auf die nächste Send-Saison in Münster. Sie beginnt Anfang April: Der Frühjahrssend ist vom 3. bis 11. April 2027 angekündigt. Nach der ruhigen Herbstveranstaltung steht damit auch der nächste Zeitraum für einen Besuch des Sends fest. Die aktuelle Bilanz verbindet einen geschätzten Besucherzuwachs mit einem friedlichen Verlauf und einer positiven Bewertung des veränderten Sicherheitskonzepts durch das Ordnungsamt.
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Freiburger Herbstmess’ 2026: Fast 180.000 Besucher trotzen dem Regen
Weniger Sonnentage, aber großer Publikumsandrang: Die Freiburger Herbstmess’ hat vom 16. bis 26. Oktober 2026 fast 180.000 Besucherinnen und Besucher angezogen. Über 100 Buden und Fahrgeschäfte boten auf dem Volksfest Unterhaltung für Jung und Alt. Besonders der Kinder- und Familientag erwies sich als Besuchermagnet.
Kinder- und Familientag lockt 25.000 Menschen auf die Herbstmess’
Der besucherstärkste Tag war Dienstag, der 20. Oktober: Zum Kinder- und Familientag kamen 25.000 Menschen. Auch Maskottchen Hopsi stattete den Kindern auf der Mess’ einen Besuch ab.
Der Eröffnungstag, der Gaming-Day und der Abschlusstag mit Feuerwerk zogen ebenfalls viele Menschen auf das Festgelände. Gut besucht war auch das Badische Oktoberfest an den Freitagen und Samstagen: Knapp 8.000 Menschen kamen insgesamt in das Festzelt der Brauerei Rothaus.
Friedliches Volksfest: Ausgelassene Stimmung trotz Regen
Trotz des wechselhaften Wetters blieb die Stimmung während der Freiburger Herbstmess’ ausgelassen. Zwischenfälle gab es keine; eine friedliche Atmosphäre prägte das Volksfest. Geschäftsführerin Katharina Schirmbeck resümiert, die Herbstmess’ habe erneut gezeigt, dass sie bei Jung und Alt beliebt sei. Besonders an den besucherstarken Tagen werde das deutlich. Sie bedanke sich herzlich bei allen Schaustellerbetrieben, den Kräften im Hintergrund, den Partnern sowie den Besucherinnen und Besuchern, die die Herbstmess’ zu einem besonderen Erlebnis gemacht hätten.
Auch aufseiten der Schausteller fällt das Fazit ähnlich aus. Damian Traber, 1. Vorsitzender des Schaustellerverbands Freiburg e. V., erklärt, der viele Regen habe ihnen leider weniger Besucherinnen und Besucher gebracht. An den Tagen mit gutem Wetter seien dafür viele Menschen mit guter Stimmung gekommen, besonders am Kinder- und Familientag.
Freiburger Mess’ 2027: Die nächsten Termine stehen fest
Nach der Herbstmess’ richtet sich der Blick auf das nächste Jahr: Die Freiburger Frühjahrsmess’ findet vom 14. bis 24. Mai 2027 statt. Die nächste Herbstmess’ folgt vom 15. bis 25. Oktober 2027.
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Herbstkirmes Rheine 2026: Bis zu 240.000 Besucher feiern vier Tage lang
Volle Plätze, spektakuläre Fahrgeschäfte und ein weitgehend friedlicher Verlauf: Die Stadt Rheine zieht nach der Herbstkirmes eine ausgesprochen positive Bilanz.
Vier Tage Kirmesfieber verwandeln Rheine in eine Erlebnismeile
Rasante Fahrgeschäfte, leuchtende Kinderaugen und der Duft von gebrannten Mandeln und Zuckerwatte: Vom 16. bis 19. Oktober 2026 stand Rheine im Zeichen der traditionellen Herbstkirmes. Der Elisabethplatz, der Emstorplatz und die Innenstadt bildeten gemeinsam eine weitläufige Kirmeslandschaft mit Attraktionen für unterschiedliche Altersgruppen.
Nach vier ereignisreichen Tagen fällt die Bilanz der Stadt Rheine ausgesprochen positiv aus. Der Schaustellerverband schätzt, dass insgesamt zwischen 220.000 und 240.000 Menschen die Herbstkirmes besuchten. Damit bestätigte das Volksfest erneut seine Bedeutung als einer der großen Publikumsmagnete der Region.
Historischer Andrang am Freitag – bis der Regen kam
Besonders groß war der Besucherandrang am Kirmesfreitag. Nach Einschätzung der Schausteller erreichte die Resonanz bis zum Einsetzen des Regens historische Dimensionen. Doch auch an den übrigen Veranstaltungstagen blieben die Plätze und die Innenstadt gut besucht.
Insgesamt beteiligten sich 208 Schaustellerbetriebe an der Herbstkirmes. Das Interesse auf Anbieterseite ist sogar noch größer: Eine lange Warteliste weiterer Betriebe zeigt, wie begehrt ein Standplatz bei dem traditionsreichen Volksfest ist.
Nordic Tower, Intoxx und Rocket: Auf dem Elisabethplatz geht es hoch hinaus
Fans von Höhe, Geschwindigkeit und außergewöhnlichen Fahrerlebnissen kamen auf dem Elisabethplatz auf ihre Kosten. Mit „Nordic Tower“, „Intoxx“, „Hangover the Ride“ und „Rocket“ bot der Platz gleich mehrere spektakuläre Attraktionen.
Auch die „Wilde Maus“, das „Solar Wheel“, „Break Dance No. 2“ und „Krabbe's Musik Express“ sorgten für Abwechslung. Die Mischung aus Hochfahrgeschäften, Achterbahn, Riesenrad und Musikfahrten sprach sowohl Adrenalin-Fans als auch klassische Kirmesbesucher an.
Tempo und Familienspaß auf dem Emstorplatz
Auf dem Emstorplatz standen Geschwindigkeit und familienfreundliche Unterhaltung im Mittelpunkt. „Formel Eins“, „Break Dance“, „Caribbean Star“, „Power Express“ und „Kanurah“ luden zu abwechslungsreichen Fahrten ein.
Mit dem „Karibik Coaster“, der „verrückten Farm“ und der „phantastischen Reise“ gab es zudem Attraktionen für Familien und jüngere Kirmesgäste. So ergänzten sich beide Festplätze mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Mehr als Fahrgeschäfte: Klassiker und Kirmesgenuss gehören dazu
Zahlreiche Spiel- und Unterhaltungsgeschäfte, Schießbuden und traditionelle Kirmesangebote vervollständigten das Programm. Gerade diese Mischung aus großen Fahrgeschäften und kleineren Klassikern prägte die typische Volksfestatmosphäre.
Auch kulinarisch bot die Herbstkirmes eine breite Auswahl. Herzhafte Spezialitäten standen ebenso bereit wie gebrannte Mandeln, Paradiesäpfel und Zuckerwatte. Für viele Gäste gehörte der Rundgang zwischen Imbissständen und Attraktionen damit zum festen Bestandteil des Besuchs.
Familientag mit Rabatten lockt zusätzliche Gäste
Ein besonderer Publikumsmagnet war der Kirmesfreitag. Zum Familientag am 16. Oktober boten die Schaustellerinnen und Schausteller ermäßigte Preise an. Damit wurde der Besuch insbesondere für Familien attraktiv, die mehrere Fahrgeschäfte und Spielangebote nutzen wollten.
Am Sonntag, 18. Oktober, ergänzte der verkaufsoffene Sonntag das Kirmesprogramm. Besucher konnten den Volksfestbesuch mit einem Einkaufsbummel durch die Rheiner Innenstadt verbinden.
Zwischen zwei Festplätzen: Shuttle macht den Kirmesbesuch bequemer
Ein Busshuttle-Service verband erneut den Elisabethplatz, den Emstorplatz und die Innenstadt. Das erleichterte den Wechsel zwischen den Veranstaltungsbereichen und machte das weitläufige Kirmesangebot komfortabler erreichbar.
Gerade die Kombination aus zwei großen Kirmesplätzen und der Innenstadt unterscheidet die Rheiner Herbstkirmes von vielen anderen Volksfesten. Die unterschiedlichen Bereiche verschmelzen dabei zu einer Veranstaltung, die große Teile der Stadt einbezieht.
Trotz Hunderttausender Gäste: Herbstkirmes verläuft weitgehend friedlich
Besonders erfreulich bewertet die Stadt Rheine den insgesamt friedlichen Verlauf. Trotz des großen Besucherandrangs blieb die Veranstaltung weitgehend störungsfrei. Diese Einschätzung wurde auch von der Polizei bestätigt.
Ein reibungsloser Ablauf ist bei einem Volksfest dieser Größenordnung von besonderer Bedeutung. Neben Fahrspaß und Unterhaltung rückten deshalb auch Sicherheit, Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme in den Fokus.
„Luisa ist hier!“ setzt Zeichen für einen sicheren Kirmesbesuch
Am Samstagabend informierten die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rheine, die Frauenberatungsstelle des Kreises Steinfurt und Ehrenamtliche auf dem Elisabethplatz im Rahmen der Aktion „Luisa ist hier!“.
Im Mittelpunkt standen Informationen über K.-o.-Tropfen, Hilfsangebote und ein achtsames Miteinander. Die Aktion verdeutlichte, dass Prävention und niedrigschwellige Unterstützung zu einem sicheren und gelungenen Veranstaltungsbesuch beitragen.
Seit 1484: Eine jahrhundertealte Tradition bleibt lebendig
Die Ursprünge der Rheiner Herbstkirmes reichen bis ins Jahr 1484 zurück. Auch 2026 verband das Volksfest klassische Kirmesatmosphäre mit modernen Fahrgeschäften und Angeboten für mehrere Generationen.
Die hohe Besucherresonanz, 208 teilnehmende Schaustellerbetriebe und der friedliche Verlauf unterstreichen die besondere Stellung der Herbstkirmes im Veranstaltungskalender von Rheine. Das Fest bleibt damit ein wichtiger Treffpunkt für die Stadt und die gesamte Region.
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75 Jahre Kirchweih Gersthofen: Diese elf Festtage bleiben unvergessen
Ballonglühen, Brillantfeuerwerk, ein Fund in Italien und volle Festschänke: Das Jubiläum 2026 verband Tradition, Spektakel und Gemeinschaft.
Elf Tage, die Gersthofen in Feierlaune versetzten
Elf Tage voller Begegnungen, Unterhaltung und besonderer Momente liegen hinter der Kirchweih Gersthofen 2026. Im Jahr ihres 75-jährigen Bestehens präsentierte sich das traditionsreiche Volksfest mit Jubiläumsaktionen, abwechslungsreicher Musik, einem lebendigen Vergnügungspark und stimmungsvollen Abenden in HABO’s Festschänke.
Das Jubiläumsjahr gab Besuchern aus Gersthofen und dem Umland einen besonderen Anlass, gemeinsam zu feiern. Die Mischung aus vertrauter Volksfesttradition und außergewöhnlichen Programmpunkten prägte die elf Festtage bis zum Abschluss am 19. Oktober 2026.
Acht leuchtende Ballone: Dieses Schauspiel trotzte dem Wetter
Für einen der eindrucksvollsten Jubiläumsmomente sorgte das Ballonglühen am 10. Oktober. Zwar musste der geplante Start der Ballone mit Sonderformaten wetterbedingt ausfallen, doch die Alternative entwickelte eine ganz eigene Faszination.
Acht Heißluftballone wurden im Rhythmus der Musik zum Leuchten gebracht. Auf der Wiese gegenüber dem Festplatz entstand dadurch eine Kulisse aus Licht und Farben, die zahlreiche Gäste verfolgten. Unterstützt wurde die Aktion vom Freiballonverein Augsburg mit Sitz in Gersthofen.
Ein Ballon schafft es bis nach Italien
Große Begeisterung bei den jüngsten Kirchweihgästen löste der Luftballonstart am Kinder- und Familiennachmittag aus. Erste Rückmeldungen zu gefundenen Ballonen gingen bereits ein. Ein Fund wurde sogar aus der Nähe von Treviso in Italien gemeldet.
Damit entwickelte sich die Jubiläumsaktion weit über Gersthofen hinaus zu einer kleinen Erfolgsgeschichte. Wie viele weitere Ballone noch gefunden und gemeldet werden, war zunächst offen.
Brillantfeuerwerk setzt einen leuchtenden Schlusspunkt
Den krönenden Abschluss der besonderen Festmomente bildete das große Brillantfeuerwerk am 17. Oktober. Leuchtende Farben über dem Festgelände machten die Show zu einem weithin sichtbaren Höhepunkt des Jubiläumsprogramms.
Gemeinsam mit dem Ballonglühen und dem Kinderluftballonstart verlieh das Feuerwerk dem 75. Geburtstag der Kirchweih einen besonderen Rahmen. Die drei Aktionen verbanden Familienerlebnis, Tradition und spektakuläre Bilder.
Volles Zelt und ausgelassene Stimmung: Leck’o’mio bringt die Festschänke zum Beben
Auch in HABO’s Festschänke wurde das Jubiläum ausgiebig gefeiert. Zahlreiche Bands und Kapellen begleiteten die Kirchweihtage musikalisch und sorgten für geselliges Beisammensein sowie ausgelassene Abende.
Besonders herausragend war der zweite Samstag mit der Band Leck’o’mio. Das Zelt war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Musiker rissen das Publikum mit ihrer Performance mit und machten den Abend zu einem der Höhepunkte der Kirchweih 2026.
Seniorennachmittag und Vereinsabend stärken das Miteinander
Zu den weiteren Höhepunkten gehörte der Seniorennachmittag mit der Stadtkapelle Gersthofen. Das Angebot zeigte, dass sich das Jubiläumsprogramm gezielt an unterschiedliche Generationen richtete.
Beim Abend der Vereine stand der freundschaftliche Wettbewerb im Mittelpunkt. Platz eins erreichte DaLachia mit dem Team „Die Uschi‘s“. Die BRK Wasserwacht folgte mit dem „Team Dori“ auf Platz zwei. Den dritten Rang belegten die Maibaumfreunde mit dem Team „Freibiergsichter“.
Fahrgeschäfte, Spielbuden und Schmankerl: Der Festplatz wird zum Treffpunkt
Auch außerhalb des Festzelts bot die Kirchweih ein vielseitiges Programm. Fahrgeschäfte, Spielbuden und weitere Angebote der Schausteller hielten den Vergnügungspark während der gesamten Festzeit lebendig.
Rasante Fahrten, unterhaltsame Spiele sowie süße und herzhafte Schmankerl sprachen Gäste unterschiedlichen Alters an. Der Festplatz wurde damit erneut zu einem Treffpunkt, an dem Familien, Freunde und Bekannte gemeinsam Zeit verbrachten und die Volksfestatmosphäre genossen.
Warum dieses Jubiläum weit über elf Festtage hinausstrahlt
Erste Bürgermeisterin Susanne Olita erklärte zum Abschluss am 19. Oktober, mit der Kirchweih gehe ein besonderes Festjahr zu Ende. Die Verbindung aus gelebter Tradition, spektakulären Jubiläumshöhepunkten, musikalischer Unterhaltung und geselligem Miteinander habe gezeigt, welchen Stellenwert die Kirchweih für Gersthofen, seine Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus dem Umland besitze.
Der Rückblick auf 2026 zeigt, dass ein traditionsreiches Volksfest auch nach 75 Jahren neue Akzente setzen kann. Wetterbedingte Änderungen wurden mit einem eindrucksvollen Ballonglühen aufgefangen, vertraute Programmpunkte erhielten einen festlichen Jubiläumsrahmen und Vereine, Schausteller sowie Musiker trugen gemeinsam zur besonderen Atmosphäre bei.
So bleibt die Kirchweih Gersthofen 2026 nicht nur wegen der großen Bilder in Erinnerung. Vor allem die Begegnungen auf dem Festplatz und in der Festschänke machten das Jubiläum zu einem Gemeinschaftserlebnis.
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Oldenburger Kramermarkt: Schausteller und Festumzugsgruppen für besonderes Engagement geehrt
Große Ehrung in Oldenburg: Wer hinter dem Erfolg des Kramermarktes steckt
Drei traditionsreiche Schaustellerbetriebe und fünf besonders gelungene Beiträge des Kramermarktsumzuges haben in Oldenburg eine Auszeichnung erhalten. Die Stadt würdigte damit jahrzehntelange Treue, Kreativität und den Einsatz für eines der bekanntesten Volksfeste der Region.
Fahrgeschäfte, Buden, gastronomische Angebote und der farbenprächtige Festumzug prägen jedes Jahr den Oldenburger Kramermarkt. Hinter dem traditionsreichen Volksfest stehen Schaustellerinnen und Schausteller, die dem Markt teilweise seit mehreren Generationen verbunden sind, sowie zahlreiche Gruppen, die den Kramermarktsumzug mit fantasievollen Ideen bereichern. Dieses Engagement rückte die Stadt Oldenburg bei einer Feierstunde am Donnerstag, 8. Oktober 2026, in den Mittelpunkt. Bürgermeisterin Petra Averbeck und Erste Stadträtin Julia Figura dankten den Geehrten auch im Namen des Oldenburger Schaustellerverbandes für ihren oftmals jahrzehntelangen Einsatz.
Bis zu 80 Jahre auf dem Oldenburger Kramermarkt
Die längste der gewürdigten Markttraditionen weist die Firma Werner Ludewigt auf. Das Unternehmen ist mit verschiedenen Geschäften seit 80 Jahren auf dem Oldenburger Kramermarkt vertreten und wurde für diese außergewöhnlich lange Verbundenheit ausgezeichnet.
Eine weitere Ehrung ging an die Franz Langenscheidt GbR. Der für sein Mandelgeschäft bekannte Betrieb blickt auf 75 Jahre als Marktbeschicker zurück und gehört damit ebenfalls seit Jahrzehnten zum festen Erscheinungsbild des Volksfestes.
Für 40 Jahre auf dem Kramermarkt zeichnete die Stadt zudem die Spießbraten GmbH mit ihrem Imbiss „Schinderhannes“ aus. Die drei Ehrungen verdeutlichen, wie stark die Geschichte des Kramermarktes mit langjährig teilnehmenden Familien und Betrieben verbunden ist.
Fünf kreative Beiträge des Kramermarktsumzuges ausgezeichnet
Neben den Schaustellerbetrieben würdigte die Stadt auch die Kreativität beim diesjährigen Kramermarktsumzug. Stellvertretend für die zahlreichen fantasievollen Darbietungen erhielten fünf Beiträge eine Auszeichnung. Prämiert wurden:
• die Baumhaus Werkstatt gGmbH gemeinsam mit dem Hotel „Villa Stern“,
• die Dorfgemeinschaft Sandtange,
• das Sampoorna Yoga Zentrum Oldenburg gemeinsam mit Tusuy Bolivia,
• die Gruppe „Tresensport“ sowie
• der Wildeshauser Spielmannszug e. V. mit seiner Unterabteilung Beat & Brassband Wildeshausen.
Endspurt beim 419. Oldenburger Kramermarkt
Mit den Auszeichnungen verbindet die Stadt Oldenburg ihren Dank an alle Beteiligten, die mit ihren Geschäften, Ideen und Darbietungen zu einem gelungenen Kramermarkt beitragen. Gleichzeitig lief für Besucher der Endspurt, denn der 419. Oldenburger Kramermarkt endete am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 23:30 Uhr.
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