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Nachrichten
- Redaktion
Christopher Hakvoort ist seit seiner Kindheit mit der Reeser Kirmes vertraut. „Die Lichter, die Fahrgeschäfte, das Feuerwerk, der Duft gebrannter Mandeln und die Musik haben mich stets beeindruckt“, erklärt der 24-Jährige. Nun übernimmt er erstmals organisatorische Aufgaben bei der Veranstaltung und wechselt damit von der Perspektive des Besuchers in die des Organisators.
Vor einigen Monaten hat Christopher Hakvoort sein duales Studium „Kommunaler Verwaltungsdienst – Allgemeine Verwaltung“ bei der Stadtverwaltung Rees erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss wurde er in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen und ist nun im Fachbereich 3 – Öffentliche Ordnung tätig. Dort ist die Organisation der Kirmes zentral angesiedelt. Nachdem eine Kollegin, die bisher für die Planungen zuständig war, die Abteilung gewechselt hat, wurde diese Aufgabe vakant.
„Das ist schon eine besondere und interessante Herausforderung mit vielen spannenden Themen“, so Hakvoort. Schausteller-Akquise, Vertragswesen, technische Ausstattungen, Sicherheitskonzept, behördliche Abnahmen, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit gehören dazu.
Auch während der gesamten Veranstaltung war Christopher Hakvoort als ständiger Ansprechpartner präsent und übernahm eine Vielzahl an Aufgaben direkt vor Ort. So kümmerte er sich unter anderem um die Zuweisung und Organisation der Standplätze für die Schausteller und Händler, stand jederzeit für Rückfragen zur Verfügung und koordinierte die Versorgung der einzelnen Stände mit Strom, Wasser oder anderen notwendigen Ressourcen. Zudem lag es in seinem Verantwortungsbereich, die regelmäßige Kontrolle und Überwachung der Zufahrtssperren sicherzustellen, um einen reibungslosen Ablauf und die Sicherheit auf dem Veranstaltungsgelände zu gewährleisten. Durch seine Präsenz war er stets ansprechbar für alle Beteiligten und konnte flexibel auf kurzfristige Herausforderungen reagieren.
Er wurde nicht vollständig ohne Vorbereitung in seine neue Aufgabe eingeführt. „Ich konnte von der Erfahrung langjähriger Kollegen profitieren und habe hier umfassende Unterstützung erhalten“, erklärt Hakvoort. Zu diesen Kollegen gehörte auch Frank Schlüter, der ebenfalls im Ordnungsamt tätig ist und in diesem Jahr die Verantwortung für die Veranstaltung übernommen hatte.
Ab 2026 übernimmt Christopher Hakvoort offiziell den Titel Kirmesmeister. Die Planungen laufen bereits – Feedback von Beteiligten und Gästen sowie Anpassungen am Sicherheitskonzept fließen jetzt schon ein. „Nach der Kirmes ist vor der Kirmes“, so Hakvoort.
Nach dem Abschluss der letzten Fahrten der Fahrgeschäfte beginnt für das Kirmes-Team der Stadt Rees eine intensive Abschlussphase. In diesem Jahr überwachte Christopher Hakvoort den ordnungsgemäßen Abbau während der Nachtstunden, koordinierte die Ausfahrten, führte die Abrechnungen mit den Schaustellern durch und organisierte die Reinigung der Innenstadt. Zusätzlich war in diesem Jahr einmalig die Organisation der Platzierung der Krammarkt-Händler erforderlich. Wie bereits berichtet, wird diese Veranstaltung im kommenden Jahr in das Reeser Rheinfest integriert.
Christopher Hakvoort zeigte sich mit dem Verlauf der diesjährigen Kirmes sehr zufrieden. „Wir konnten zahlreiche Besucher begrüßen, ein vielfältiges Angebot an Fahrgeschäften und Ständen bieten und auch die Wetterbedingungen waren ausgesprochen günstig. Dies bildet eine gute Grundlage für das kommende Jahr“, so der neue Reeser Kirmesmeister in seinem Fazit.
Das Foto zeigt den neuen Reeser Kirmesmeister Christopher Hakvoort, der im Jahr 2026 die Hauptorganisation des Großevents übernimmt.
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Der Schaustellerverband sowie die Stadt Oldenburg zeigten sich mit dem Verlauf des Marktes und der Besucherresonanz sehr zufrieden. Nach Angaben von Dennis Ostendorf, Marktmeister der Stadt Oldenburg, sei eine genaue Schätzung zwar schwierig, jedoch sei trotz ungünstiger Wetterbedingungen gegen Ende der Veranstaltung davon auszugehen, dass erneut mehr als eine Million Besucher gezählt werden konnten.
Die Besucher des Kramermarktes stammen aus sämtlichen Altersgruppen. Marktmeister Dennis Ostendorf erklärte, dass er im Vorfeld des 3. Oktober 2025 aufgrund der Terminkonstellation mit einem erhöhten Besucheraufkommen gerechnet habe, da der Tag der Deutschen Einheit auf einen Freitag fiel und sich somit ein verlängertes Wochenende anbot. Tatsächlich erwies sich dieser Tag als der besucherstärkste während des gesamten Kramermarktes. Robért Hempen, Vorsitzender des Oldenburger Schaustellerverbands, betonte zudem, dass dieses Ergebnis zeige, wie stark die Veranstaltung Menschen nach Oldenburg ziehe.
Umzug und neues Familienprogramm lockten Massen an
Das Jahr zeichnete sich durch mehrere besondere Ereignisse aus. Ein herausragender Programmpunkt war der diesjährige Kramermarktsumzug, der erstmals von zwei Ministerpräsidenten – Daniel Günther (Schleswig-Holstein) und Olaf Lies (Niedersachsen) – als Ehrengäste angeführt wurde. Entlang der etwa zwei Kilometer langen Strecke versammelte sich ein großes Publikum. Auch der traditionelle Laternenumzug erfreute sich erneut großer Beliebtheit und zog rund 1.000 Teilnehmende an, die gemeinsam den Weg vom Rathausmarkt bis zum Kramermarkt zurücklegten.
Das neue Familienprogramm fand großen Anklang: Die Kramermarktsparade am Mittwoch, den 1. Oktober 2025, verzeichnete eine hohe Besucherzahl. Auch der erstmals durchgeführte Baskets-Day, eine Kooperation zwischen dem Schaustellerverband und den EWE Baskets, wurde positiv aufgenommen. Der Mitmachzirkus in Verbindung mit dem Kasperle-Theater erfreute sich ebenfalls großer Beliebtheit. Robért Hempen betont, dass an allen Veranstaltungstagen zahlreiche Familien vor Ort waren und das überarbeitete Familienkonzept erfolgreich umgesetzt werden konnte. Insgesamt zeigt sich der Schaustellerverband mit dem Verlauf des Marktes und den Besucherzahlen zufrieden.
Zittern hinter den Kulissen
Der Öffentlichkeit unbekannt blieben interne Abstimmungen am Samstag, den 4. Oktober 2025. Aufgrund der angekündigten starken Windböen wurde eine mögliche (Teil-)Absage des Marktes in Erwägung gezogen. Frühzeitig ergriffen die Schaustellerinnen und Schausteller Maßnahmen zur Sicherung des Veranstaltungsbereichs: Nicht sicherheitsrelevante Bauzäune wurden entfernt und Dekorationen abgebaut. In enger Abstimmung mit Feuerwehr, Polizei, DRK, Oldenburger Schaustellerverband und Marktverwaltung wurde ein Konzept entwickelt, das die Durchführung des Marktes auch bei erhöhten Windstärken sowie im Bedarfsfall eine kurzfristige Evakuierung ermöglichte. Dadurch konnte auf eine Absage verzichtet werden, was die effektive Zusammenarbeit aller Beteiligten unterstreicht. Trotz widriger Wetterbedingungen verzeichnete der Markt an diesem Tag einen guten Besucherzuspruch.
Friedlicher Kramermarkt
Besonders erfreulich ist auch die Kriminalstatistik: Der diesjährige Kramermarkt hatte keine besonderen Vorkommnisse. Auch hier ist der Markt seinem Ruf als friedliches Fest gerecht geworden.
Planungen für den nächsten Kramermarkt
Nach dem Kramermarkt beginnen die Vorbereitungen für die nächste Veranstaltung unmittelbar nach Ablauf der Bewerbungsfrist. Die Marktverwaltung startet bereits im Dezember mit den Planungen für die folgende Ausgabe des Kramermarktes. Der 419. Oldenburger Kramermarkt ist für den Zeitraum vom 2. Oktober 2025 bis zum 11. Oktober 2026 angesetzt.
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Das Cannstatter Volksfest läuft bereits seit fast zehn Tagen. Seit Freitag, dem 26. September 2025, findet das Fest auf dem Festplatz statt, und Besucher nehmen an den Veranstaltungen in den Zelten teil. Es ist nun Zeit, eine Zwischenbilanz des bisherigen Verlaufs zu ziehen.
„Das Volksfest mit seiner langen Tradition und den modernen Fahrgeschäften ist in der breiten Bevölkerung beliebter denn je. Viele Menschen wollen sich bewusst einen Besuch auf dem Fest leisten. Sie genießen diese Auszeit und das fröhliche Zusammensein mit Freunden, Kollegen oder der Familie“, sagt Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft. Mehr als zwei Millionen Gäste sind bislang auf das Cannstatter Volksfest gekommen.
Das Fest begann am ersten Wochenende erfolgreich. Der Volksfestumzug konnte ohne Regen stattfinden, was von den Teilnehmenden positiv aufgenommen wurde. Sowohl die Schausteller als auch die Marktkaufleute äußerten sich zufrieden über die Besucherzahlen an Samstag und Sonntag. Auch der Familientag am ersten Oktober stieß auf eine gute Resonanz.
„Die ersten Tage des Festes liefen gut. Das zweite lange Wochenende mit dem Feiertag zog dann so richtig viele Besucherinnen und Besucher an – trotz mäßigen Wetters“, berichtet Marcus Christen, Abteilungsleiter des Cannstatter Wasens. Am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober 2025, war der Besucherzulauf schließlich so hoch, dass die Eingänge zum Festplatz am Abend kurzzeitig geschlossen werden mussten. Die Maximalkapazität von 75.300 Menschen war erreicht.
Gegen 21:00 Uhr wurden die Eingänge wieder geöffnet und das Fest wurde ordnungsgemäß fortgesetzt. Der folgende Samstag, 4. Oktober 2025, verlief reibungslos und ohne besondere Ereignisse. Trotz gelegentlicher Regenschauer verzeichnete der Festplatz einen stetigen Besucherandrang. Das Albdorf erwies sich mit seinem breiten Angebot an regionalen Speisen und Getränken weiterhin als beliebter Anziehungspunkt. Die Trachtenmodenschauen am Freitag fanden ebenfalls großen Zuspruch bei den Volksfestbesuchern.
Tolles Programm in der zweiten Festwoche
Am Montag, dem 6. Oktober 2025, beginnt das Volksfest mit dem VfB-Wasentag in die zweite Festwoche. VfB-Mitglieder, Dauerkarteninhaber sowie Mitglieder der VfB-Kinder- und Jugendclubs erhalten bei allen teilnehmenden Betrieben Rabatte. Zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr ist das VfB-Maskottchen „Fritzle“ auf dem Volksfest anwesend. Am Mittwoch, dem 8. Oktober 2025, findet ein Familientag statt, bei dem verschiedene Rabatte und ein Programm für die Besucher angeboten werden. Am Freitag und Samstag, dem 10. und 11. Oktober 2025, sind – wetterabhängig – mehrere Heißluftballonfahrten über das Wasengelände geplant. Das Volksfest endet am Sonntag, dem 12. Oktober 2025, traditionell mit einem Musikfeuerwerk.
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Die Schaustellerinnen und Schausteller des Oldenburger Kramermarkts sowie die Teilnehmenden des zugehörigen Umzugs tragen maßgeblich zur Atmosphäre und zum Unterhaltungswert des jährlichen Volksfestes bei. Aus diesem Grund ehrten die Stadtverwaltung und Vertreter der Politik am Mittwoch, den 1. Oktober 2025, in den Räumlichkeiten der Weser-Ems-Hallen sowohl langjährige Schaustellende und Mitwirkende als auch herausragende Beiträge des diesjährigen Festumzugs.
Bürgermeisterin Petra Averbeck eröffnete die Veranstaltung und betonte, dass sowohl die Schaustellerinnen und Schausteller als auch die Teilnehmenden des Festumzugs den Kramermarkt durch ihr Engagement, ihre Kreativität und ihren kontinuierlichen Einsatz bereichern.
Michael Lorenz, Leiter des Bürger- und Ordnungsamts, würdigte das Engagement der Geehrten gemeinsam mit Bürgermeisterin Averbeck durch die Übergabe einer Urkunde, eines Lebkuchenherzens sowie eines Blumenstraußes. Lorenz hob hervor, dass die Beiträge der Geehrten sowohl für Kinder als auch Erwachsene von besonderer Bedeutung seien und dankte ihnen ausdrücklich für ihren Einsatz.
Langjährige Zugehörigkeit von Schaustellern
Otfried Hanstein gehört zu den Schaustellern, die für ihre langjährige Tätigkeit ausgezeichnet wurden. Sein Vater, Fritz Hanstein, war maßgeblich an der Entwicklung des Fahrgeschäfts „Wellenflug“ beteiligt, das seit 75 Jahren auf dem Kramermarkt präsent ist. Die Familie Hempen bietet seit 65 Jahren verschiedene Attraktionen an; in diesem Jahr gehören dazu etwa gekühlte Getränke am „Café Keese“ und am Ausschank „Zur Scheune“. Reinhold Hempen nahm die Auszeichnung stellvertretend entgegen und führt den Betrieb weiter, der von seinem Großvater gegründet wurde.
Werner Wegener ist seit fünf Jahrzehnten auf dem Kramermarkt vertreten. Zu Beginn leitete er ein Kinderkarussell, mittlerweile betreibt er den Ausschank „Alt Berlin“. Sein erster Getränkeausschank auf dem Kramermarkt war das „Friesische Bauernhaus“.
Gerold Claußen wurde für seine 25-jährige Tätigkeit als Fahrer der Oldenburg-Kutsche mit Ehrengästen beim Festumzug besonders gewürdigt. Der Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg nimmt traditionell an der Fahrt teil. Zu den bisherigen Ehrengästen zählen unter anderem der derzeitige Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sowie der ehemalige Bundesfinanzminister Christian Lindner.
„Ghostbusters“ von der Handwerkskammer und „Lüttje Lümmels“ unter den Geehrten
Für ein attraktives Gesamtbild des Festumzugs auf dem Kramermarkt ist die Teilnahme der aufwendig dekorierten Festwagen von zentraler Bedeutung. In diesem Jahr wurden fünf besonders kreative, unterhaltsame und detailreich gestaltete Beiträge ausgezeichnet. Hervorzuheben ist der Beitrag der Freiwilligen Feuerwehr Oldenburg Eversten, die eine technische Rettung aus einem Unfallfahrzeug sowie einen simulierten Brandeinsatz präsentierte. Auch die Handwerkskammer wurde gewürdigt: Die teilnehmenden Handwerkerinnen und Handwerker inszenierten am vergangenen Samstag als „Ghostbusters“ eindrucksvoll ihre Professionalität und ihren Beitrag zur Sicherheit in Oldenburg.
Auch die „Lüttje Lümmels“ wurden ausgezeichnet, da sie mit ihrem strohbedeckten Wagen an die Tradition der Erntezeit auf den Straßen Oldenburgs erinnerten. Das „Music & Drumcorps Wesergarde“ trug durch seine Blasmusik zur positiven Atmosphäre beim Festumzug bei, was seitens der Stadt Anerkennung fand. Ebenfalls geehrt wurde der Verein „Radeln ohne Alter Oldenburg/Bad Zwischenahn“, der das Konzept eines Rikscha-Ausfahrvereins vorstellte: Dieser ermöglicht es mobilitätseingeschränkten Menschen, kostenfreie Ausfahrten von etwa einer Stunde in der näheren Umgebung zu erleben.
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On Monday evening, September 22, 2025, at approximately 6:00 p.m., a 32-year-old Oktoberfest visitor from the Netherlands was in one of the large festival tents on Munich's Theresienwiese. As always, the tent was well attended, the atmosphere was exuberant, and the guests were celebrating together with beer, music, and traditional food.
Amidst the hustle and bustle and the festive atmosphere, the man decided to engage in unusual and inappropriate behavior: He climbed onto one of the tables in the festival tent, which already violates the tent rules, and in doing so attracted the attention of the surrounding guests. He then demonstratively opened the bib of his lederhosen, a traditional Oktoberfest costume, and exposed his penis with one hand in public.
This action immediately caused unrest and outrage among the guests present, some of whom were surprised and shocked by the incident. Since the festival tents are always monitored by security personnel, the reaction was quick: A female Oktoberfest visitor at the next table noticed the scene and immediately informed security, who were able to detain the man until the police arrived.
The Dutchman was then taken by officers to the Oktoberfest police station, where a complaint was filed against him for a violation of the Administrative Offenses Act (public nuisance). The police officers took the man's personal details and conducted an initial interview with him, informing him of the seriousness of his behavior and the potential legal consequences. During the investigation, the visitor was informed that his actions in a public space, especially in the midst of a large crowd, constituted an administrative offense and could result in hefty fines.
After the formalities were completed, the man was required to post bail to prevent a possible escape from Germany before the proceedings could proceed. Only then was he released. However, the police investigation is not over: The case has been transferred to the Munich Criminal Investigation Department, which is now taking over all further investigations and is examining whether any further criminal offenses may have been committed.
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