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Backstageführung für Grundschul-Kids und Inklusionstag. Am Samstag geht es mit einer Andacht auf dem Autoscooter weiter.

Am Freitag fanden auf der Gertrudiskirmes in Wattenscheid gleich zwei karitative Aktionen statt. Mittags waren die Kinder der Klasse 3b der Gertrudisschule zu einer von Bochum Marketing organisierten Backstageführung der Schausteller zu Gast. Am Nachmittag ging es mit dem Inklusionstag weiter, bei dem Kindern und Jugendlichen mit Behinderung ein schöner Tag auf der Gertrudiskirmes bereitet wurde. Am Samstag wartet die nächste spektakuläre Aktion, mit einer ökumenischen Andacht auf dem Autoscooter.



Schon im vergangenen Jahr ermöglichte Bochum Marketing gemeinsam mit den Schaustellern den Wattenscheider Grundschul-Kids, einmal hinter die Kulissen der Gertrudiskirmes zu schauen. Auch diesmal waren die Kinder vorher ganz aufgeregt. „Wir freuen uns schon. Am coolsten finde ich den Love Express, weil der am schnellsten ist“, sagt Irsa aus der Klasse 3b. Rowena Ostkämper, Organisatorin für ergänzende Angebote bei der Gertrudisschule, pflichtete der Schülerin bei: „Die Kinder sind sowieso jeden Tag hier auf der Kirmes. Aber mal den ganzen Hintergrund mitzubekommen, ist nochmal was anderes.“



Und so konnten die Kinder, noch vor der offiziellen Eröffnung am Freitag, nicht nur Autoscooter, Love Express, Baby 2000 und Co. ausprobieren sowie einen süßen Snack einnehmen, sondern haben von den Schaustellern auch noch erfahren, was für Arbeit hinter dem Kirmesspaß steckt. Die Kinder zeigten sich sehr interessiert und fragten den Schaustellern teils Löcher in den Bauch. „Es ist nicht verkehrt, den Kindern mal näherzubringen, was für ein Aufwand hinter einer Kirmes steckt. Dass sich die Kids hauptsächlich fürs Fahren interessieren, ist mir klar, aber vielleicht bleibt ja etwas hängen. So können wir auf jeden Fall auch der nächsten Generation unsere Volksfeste näherbringen“, sagt Michael Lütge-Hedtmann vom Autoscooter „Formel Fun“, der seit 1985 auf der Wattenscheider Kirmes für Unterhaltung sorgt.



Am Freitagnachmittag ging es mit dem Inklusionstag weiter, den die Schausteller im Rahmen der „Aktion Mensch“ ausgerufen haben. Dabei konnten körperlich eingeschränkte Kinder und Jugendliche über die Lebenshilfe Bochum auf der Gertrudiskirmes einen sorgenfreien Tag verbringen. Eine Stunde lang gab es von den Schaustellern für die Gruppe kostenlose Freifahrten und allerlei Kirmes-Kulinarik.



Auch Bochum Marketing, Bürgermeisterin Gaby Schäfer und Bezirksbürgermeister Hans-Peter Herzog unterstützten die Aktion und waren mit vor Ort. „Wir wollen mit dieser Aktion zeigen, dass es uns Schaustellern nicht nur ums Geld geht: Wir wollen Spaß und Freude verbreiten“, sagt Günther Bonrath, der mit seiner Familie die Mandelbrennerei und das Bungee Trampolin vor Ort betreibt. Das Projekt soll auch bei einigen der nächsten Kirmestermine fortgesetzt werden.



Am Samstag wartet die nächste Aktion auf der Gertrudiskirmes: eine Ökumenische Andacht auf dem Autoscooter „Formel Fun“ auf dem Gertrudisplatz. Um 13:00 Uhr werden Pfarrerin Monika Vogt von der evangelischen Kirchengemeinde Alte Kirche Wattenscheid und Probst Michael Kemper von der katholischen Kirche Wattenscheid Pfarrei St. Gertrud von Brabant mitten auf dem Fahrgeschäft ihre Andacht halten, während die Zuhörer in den Autoscootern sitzen oder daneben stehen. Anschließend geht der Kirmesbetrieb los – ein Besuch der Gertrudiskirmes lohnt sich. Bis Sonntag, 17. März 2024 kann der Rummel in der Wattenscheider Innenstadt noch besucht werden, täglich von 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr.








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