Herbstsend 2026 in Münster: Diese spektakulären Neuheiten warten auf dem Schlossplatz
Herbstsend verwandelt den Schlossplatz neun Tage lang
Rasante Loopings, schaurige Kulissen und ein Riesenrad über Münsters Dächern: Der Herbstsend 2026 lädt von Samstag, 24. Oktober, bis Sonntag, 1. November, auf den Schlossplatz ein. Insgesamt 162 Schaustellerinnen und Schausteller präsentieren Fahrgeschäfte, Klassiker und Neuheiten. Zahlreiche Imbissstände ergänzen das Angebot.
Zu den Höhepunkten gehören mehrere Premieren – darunter ein neues Looping-Fahrgeschäft mit frei beweglichen Gondeln. Auch Familien und jüngere Gäste kommen auf ihre Kosten: 13 Kinderfahrgeschäfte stehen bereit.
„Airborne“ dreht in 65 Metern Höhe auf
Wer Nervenkitzel sucht, dürfte am „Airborne“ kaum vorbeikommen. Das mobile Propellerkarussell erreicht eine Höhe von 65 Metern und gilt nach Angaben des Betreibers als das höchste seiner Art weltweit. Bis zu 32 Fahrgäste nehmen in einem überdimensionalen Propeller Platz und werden mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde durch die Luft bewegt.
Schon die Dimensionen machen das Fahrgeschäft zu einem Blickfang auf dem Schlossplatz. Für Besucher verbindet die Attraktion große Höhe, Geschwindigkeit und einen weiten Blick über das Veranstaltungsgelände.
Geisterhotel auf drei Etagen: „Diablos Residenz“ feiert Premiere
Gruselstimmung verspricht „Diablos Residenz“. Die dreistöckige Geisterbahn ist erstmals beim Send vertreten und inszeniert ein Hotel des Teufels, in das die Gäste symbolisch einchecken. Damit erhält der Herbstsend eine neue Attraktion für alle, die düstere Kulissen und überraschende Effekte mögen.
Dschungeltempel und 25 Meter hohe Schaukel
Ebenfalls zum ersten Mal auf dem Schlossplatz steht „Kanurah“. Noch vor der eigentlichen Fahrt führt der Weg durch die Themenlandschaft eines alten Tempels im Dschungel. Anschließend nehmen die Besucherinnen und Besucher in einer 25 Meter hohen Schaukel Platz.
„Hangover“ bietet Tempo 100 und Loopings
Beim Fahrgeschäft „Hangover“ sitzen die Gäste in offenen Sitzen auf einem großen Roulette-Rad. Dieses zieht sie mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde in die Höhe. Loopings gehören ausdrücklich zum Fahrerlebnis. Auch „Hangover“ wird 2026 erstmals in Münster aufgebaut.
„Spinning Mouse“ kombiniert Familienachterbahn und Lichtshow
Weniger extrem, aber nicht weniger auffällig präsentiert sich die Achterbahn „Spinning Mouse“. Sie feiert ebenfalls Premiere vor dem Schloss. Auf einer Strecke von 420 Metern sorgt eine interaktive Schienenbeleuchtung besonders am Abend für visuelle Effekte. Damit richtet sich die Attraktion vor allem an Familien, die Fahrspaß mit einer besonderen Lichtinszenierung verbinden möchten.
Neu gebaut: „Mayday“ lässt Gondeln frei rotieren
Eine der auffälligsten Neuheiten ist das Looping-Fahrgeschäft „Mayday“. Die Anlage bietet Platz für 16 Passagiere und verfügt über frei bewegliche Gondeln, die das Fluggefühl zusätzlich verstärken. Das Fahrgeschäft wurde 2026 fertiggestellt und kann beim Herbstsend erstmals von Send-Besucherinnen und -besuchern ausprobiert werden.
Gerade die Kombination aus Loopingbewegung und rotierenden Gondeln dürfte „Mayday“ zu einem Publikumsmagneten machen. Wer klassische Fahrabläufe erwartet, muss sich hier auf zusätzliche Drehungen einstellen.
Klassiker, Imbissstände und 13 Angebote für Kinder
Neben den Premieren bleiben bekannte Kirmesklassiker Teil des Herbstsends. Geisterbahn, Kettenkarussell und Riesenrad gehören ebenso zum Angebot wie zahlreiche gastronomische Stände. Für junge Gäste stehen 13 Kinderfahrgeschäfte bereit.
Damit setzt die Veranstaltung auf eine Mischung aus spektakulären Neuheiten und vertrauten Angeboten. Familien können ihren Besuch zwischen Kinderattraktionen, Fahrgeschäften und Essensständen planen, während Fans schneller Anlagen mehrere neue Herausforderungen finden.
Park+Ride am Coesfelder Kreuz: Ticket gilt für bis zu fünf Personen
An den Samstagen steht das Parkhaus am Coesfelder Kreuz als Park+Ride-Standort zur Verfügung. Es bietet fast 1.000 Pkw-Stellplätze und ist jeweils von 8 bis 23 Uhr geöffnet. Das Tagesticket kostet 5 Euro.
Ein besonderer Vorteil für Gruppen und Familien: Mit dem Parkticket können bis zu fünf Personen ohne weitere Kosten mit Stadtbussen in die Innenstadt fahren. Für den Weg zum Send bieten sich die Linien 1 und 5 bis zur Haltestelle „Neutor/Schlossplatz Nord“ an. Alternativ fahren die Linien 11 und 12 zur Haltestelle „Landgericht/Schlossplatz Süd“.
Meinung der Redaktion: Viel Neues – und klare Regeln für den Besuch
Der Herbstsend 2026 verbindet bekannte Kirmestradition mit einer auffallend großen Zahl neuer Fahrgeschäfte. Von der dreistöckigen Geisterbahn über eine Familienachterbahn mit Lichttechnik bis zum neuen Looping-Fahrgeschäft „Mayday“ reicht die Bandbreite.
Wer einen Besuch plant, sollte zugleich die Sicherheitsregeln beachten, möglichst auf große Taschen verzichten und für die Anreise am Samstag das Park+Ride-Angebot prüfen. So lässt sich der Weg zum Schlossplatz mit dem Kirmesbesuch verbinden, ohne in unmittelbarer Nähe nach einem Parkplatz suchen zu müssen.
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