- Traumauftakt in Stuttgart: So spektakulär beginnt der Cannstatter Wasen 2026
- Karussells, Churros und Nervenkitzel: Fünf Tage Kirmesfieber in Wattenscheid
- Rummel-Wahnsinn in Berlin: Diese Attraktionen machen den Herbst zum Abenteuer
- Wasen-Wahnsinn 2026: Diese Neuheiten sorgen in Stuttgart für Nervenkitzel
- Looping, Lichter, Leckereien: Diese Kirmes-Highlights warten in Stiepel
- Memmingen dreht auf: Diese Attraktionen machen den Jahrmarkt 2026 zum Herbst-Hit
- 750.000 Besucher trotz Regen: Das steckt hinter der Bilanz von Pützchens Markt 2026
- Zehn Tage Ausnahmezustand in Ingolstadt: Was Besucher beim Herbstvolksfest 2026 erwartet
- Break Dance, Geistervilla und XXL-Autoscooter: Das erwartet Besucher beim Herbstvolksfest
- 117 Attraktionen, ein Feuerwerk und jede Menge Nervenkitzel: Rheydt startet in die Spätkirmes
Kirmes/Volksfeste
- Redaktion
Das Münchener Oktoberfest als Wirtschaftsfaktor.
(km)
Das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) der Bayerischen Landeshauptstadt
München hat als Veranstalter des Oktoberfests während der Wiesn 2019 eine
repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben, die über Wirtschaftswert des
Volksfestes, Besucherstruktur und Image Auskunft gibt. Damit erfolgt eine
Aktualisierung des Ergebnisses der Umfrage 2014.
Wirtschaftswert der Wiesn
Nach aktuellen Berechnungen des
Veranstalters auf Basis der genannten Umfrage betrug der Wirtschaftswert des
Oktoberfests 2019 1,25 Milliarden Euro.
• Den Umfragen und Berechnungen zufolge gaben die rund
6,3 Millionen Festbesucher an den 16 Tagen insgesamt etwa 448 Millionen Euro
(pro Person durchschnittlich 71,12 Euro) direkt auf dem Oktoberfest aus.
•
Die auswärtigen Besucher ließen für Verpflegung, Einkäufe, Taxifahrten oder die
Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel weitere 289 Millionen Euro in der
Stadt.
• Für Übernachtungen und Gastronomie gaben die auswärtigen Festgäste
nochmals insgesamt rund 513 Millionen Euro aus
• 71 Prozent (2014: 65
Prozent) der auswärtigen Gäste übernachteten während des Oktoberfests in
München. Diese Übernachtungen teilen sich wie folgt auf:
- 31 Prozentpunkte
(2014: 30 Prozentpunkte) wählten eine Unterkunft bei Freunden, Verwandten und
Bekannten
- 40 Prozentpunkte (2014: 70 Prozentpunkte) logierten in
kommerziellen Unterkünften (Hotels, Pensionen, Campingplätze, private Vermieter,
Jugendherbergen).
• 71 Prozent (2014: 65 Prozent) der auswärtigen Gäste
übernachteten während des Oktoberfests in München. Diese Übernachtungen teilen
sich wie folgt auf:
- 31 Prozentpunkte (2014: 30 Prozentpunkte) wählten eine
Unterkunft bei Freunden, Verwandten und Bekannten
- 40 Prozentpunkte (2014:
70 Prozentpunkte) logierten in kommerziellen Unterkünften (Hotels, Pensionen,
Campingplätze, private Vermieter, Jugendherbergen).
Woher die Gäste kommen
Das Oktoberfest ist nach wie vor
ein bayerisches Fest: Die überwiegende Mehrheit der Oktoberfestbesucher kommt
mit 70 Prozent aus Bayern (2014: 71 Prozent), konkret 62 Prozentpunkte direkt
aus München und dem Umland (2014: 58 Prozent) und 8 Prozent aus dem übrigen
Bayern (2014: 13 Prozent). 9 Prozent der Wiesn-Gäste (2014:15 Prozent) reisen
aus den übrigen deutschen Bundesländern an. Die restlichen 21 Prozent der
Festgäste (2014: 14 Prozent) kommen aus dem Ausland, davon aus Italien 3,9 %
(2014: 1,7 %) der Schweiz 1,3 % (2014: 1,7 %) den USA 3,7 % (2014: 1,7 %)
Australien 0,9 % (2014: 1,0 %) Österreich 2,9 % (2014: 1,1 %) Kanada 0,9 %
(2014: 0,3 %) GB 1,4 % (2014: 1,4 %) Niederlande 0,9 % (2014: 0,3 %) Irland 0,7
% (2014: 1,2 %) Frankreich 0,3 % (2014: 0,6 %) Indien 0,4 % (2014: 0,7 %)
Brasilien 0,3 % (2014: 0,4 %) andere Länder: 3,4% (2014: 3,8%). Der statistische
Wiesntisch mit zehn Sitzplätzen ist demnach mit sechs Gästen aus München oder
der Umgebung, einem sonstigen Bayern, einem Deutschen und zwei Ausländern
besetzt. Die Ausländer kommen dabei mit großer Wahrscheinlichkeit aus Italien,
den USA oder Österreich.
Wie alt die Besucher sind
Die Wiesn ist nach wie vor
ein Fest für alle Generationen. Jung und Alt feiern gemeinsam. Dem allgemeinen
demografischen Wandel entsprechend steigt das Durchschnittsalter der
Oktoberfestbesucher. So hat die Altersgruppe „30 Jahre und älter“ 2019 einen
Anteil von 64 Prozent (2014: 57 Prozent). Dementsprechend ging der Anteil der
unter 30-Jährigen von 43 Prozent 2014 auf 34 Prozent im Jahr 2019 zurück. Die
größte Besuchergruppe war mit 25 Prozent die der 30- bis 39-Jährigen, gefolgt
von den 25- bis 29-Jährigen mit 17 Prozent. Jeweils einen Anteil von 15 Prozent
hatten die 18- bis 24-Jährigen und die Gäste im Alter von 40 bis 49 Jahren.
60-Jährige und ältere Besucher waren 2019 mit 13 Prozent gegenüber 12 Prozent im
Jahr 2014 vertreten. Mit 11 Prozent bildeten die Gruppe der 50- bis 59-Jährigen
sowie die unter 18-Jährigen mit 2 Prozent das Schlusslicht. Das
Geschlechterverhältnis ist mit 50 Prozent (2014: 51 Prozent) weiblichen und 49
Prozent (2014: 49 Prozent) männlichen Besuchern ausgewogen. Ein Prozent der
Besucher wählte die Bezeichnung divers. In den Jahren 1999/2000 waren noch 62
Prozent der Gäste Männer und nur 38 Prozent Frauen. 2008 hatten Frauen und
Männer schon den gleichen Anteil wie 2019.
Einmal Wiesn – immer Wiesn
Auf die Frage „Sind Sie zum ersten Mal auf dem Oktoberfest?“ antworteten 22
Prozent (2014: 20 Prozent) der Befragten mit „ja“. Sowohl 2014 wie auch im Jahr
2019 war der Besuch der Wiesn für jeden fünften Besucher der erste. Nur fünf
Prozent der Gäste aus München, aber 28 Prozent der Gäste aus Deutschland und 60
Prozent der Gäste aus dem Ausland waren 2019 das erste Mal auf dem Oktoberfest.
78 Prozent (2014: 80 Prozent) der Befragten sind Folgebesucher und haben die
Wiesn schon früher einmal oder mehrmals besucht. Für die Mehrzahl der
Wiesn-Besucher ist der Besuch der Festwiese an den 16 Tagen keine einmalige
Sache. Knapp 80 Prozent der Gäste besuchten 2019 das Oktoberfest mehr als
einmal, über die Hälfte (57 Prozent) sogar mehr als drei Mal. Somit hat sich die
Besuchshäufigkeit gegenüber 2014 deutlich gesteigert. Die Mehrheit der Gäste
verbrachte zwischen drei und neun Stunden auf dem Volksfest.
Zufriedenheit der Gäste
Die große Mehrheit der Gäste ist mit dem
Angebot auf dem Oktoberfest zufrieden. Das Angebot an Schaustellungen, Waren und
gastronomischen Betrieben gefällt insgesamt 98 Prozent (2014: 96 Prozent) aller
Befragten. 95 Prozent der Befragten gefiel das Angebot der Gastronomie. Auf die
Frage „Was fehlt Ihnen bei dem Angebot der Speisen und Getränke“ antworteten
über 36 Prozent der Befragten „günstigere Angebote“. 9 Prozent der Befragten
wünschten sich „gesünderes Essen“ und 5 Prozent „mehr Vegetarisches“. 85 Prozent
der Befragten waren allein mit der Vielfalt der Fahrgeschäfte weitgehend
zufrieden. 11 Prozent der Gäste hätten sich allerdings über günstigere Preise
gefreut. Das Angebot für Kinder allgemein auf der Wiesn wurde von 64 Prozent der
befragten Gäste positiv eingeschätzt, allerdings auch für zu teuer gehalten.
Abzüge bei der Kinderfreundlichkeit gab es durch die Antwort „zu voll“ (7,6
Prozent), den Ruf nach mehr Bereichen nur für Kinder (1,1 Prozent) und dem
Auftreten von „zu vielen Betrunkenen“ (0,6 Prozent). Auf dem Festplatz fühlen
sich die Gäste mit 94 Prozent überwiegend sicher. In Sachen Barrierefreiheit ist
das Oktoberfest unter den deutschen Volksfesten führend. 60 Prozent der
Befragten finden die Wiesn behindertengerecht. Der Wunsch nach bargeldlosen
Bezahlmöglichkeiten ist bei über der Hälfte (58 Prozent) der Befragten groß.
Bierzeltbesuch
Der Besuch einer der Festhallen
gehört zu einem Wiesn-Bummel für die meisten Gäste einfach dazu: 79 Prozent
(2014: 78 Prozent) aller Befragten besuchten ein Bierzelt, 15 Prozent (2014: 22
Prozent) hatten nicht vor, eine Festhalle aufzusuchen, und 6 Prozent waren noch
unsicher. Die Hauptgründe dafür, kein Bierzelt zu besuchen, waren „kein
Interesse“ (62 Prozent), „keinen Platz bekommen“ (19 Prozent) und „zu teuer“ (11
Prozent). Für die Gruppe der internationalen Gäste ist ein Besuch im Bierzelt
attraktiver als für Gäste aus dem Inland. 92 Prozent (2014: 91 Prozent) der
Befragten aus dem Ausland gaben an, ein Bierzelt besuchen zu wollen gegenüber 76
Prozent (2014: 73 Prozent) der Deutschen. Der Besuch einer Festhalle ist
besonders für die unter 30-Jährigen attraktiv: Von den 18- bis 24-Jährigen zieht
es bis zu 87 Prozent in ein Bierzelt, 85 Prozent der 25- bis 29-Jährigen sind
ebenfalls mit dabei. Besonders von den Festhallen angezogen erweist sich mit 82
Prozent auch die Gruppe der Best Ager von 50 bis 59 Jahre. Für die 30- bis
39-Jährigen mit 77 Prozent und die 40- bis 49-Jährigen mit immerhin noch 72
Prozent gehört ein Bierzeltbesuch zum Oktoberfest dazu. Aber auch die Generation
60+ steht mit 76 Prozent den Jüngeren kaum nach. Für Männer ist der Besuch eines
Festzeltes mit 81 Prozent (2014: 83 Prozent) immer noch attraktiver als für
Frauen mit 78 Prozent (2014: 74 Prozent). Der Trend weist auf eine Annäherung
der beiden Geschlechter bei dieser Frage hin.
Das
Volksfestvergnügen
Über die Hälfte der Befragten (59 Prozent) gaben
an, den Schaustellerbereich auf der Wiesn zu besuchen. Teils aus Desinteresse
(61 Prozent), teils, weil zu teuer (20 Prozent), oder weil der Festplatz zu voll
war (6,4 Prozent), hießen die Antworten auf die Frage, aus welchen Gründen der
Schaustellerbereich nicht aufgesucht werde.
Oide Wiesn
51 Prozent der Befragten gefällt an der Oidn
Wiesn der geringere Trubel. Das nostalgische Flair mit den historischen
Fahrgeschäften und Attraktionen machen für 27 Prozent der Befragten den
besonders Reiz dieses Teils der Wiesn aus, die spezielle Atmosphäre und gute
Stimmung motivieren 45 Prozent zu einem Besuch und 22 Prozent sehen in der Oidn
Wiesn ein „Stück Heimat“. Das Angebot zum Tanzen, die Musikauswahl und die
Kulturvermittlung werden als positiv empfunden. Von den Festzelten auf der Oidn
Wiesn hat das Programm des Festzelts Tradition mit bayerischer Volkskultur am
meisten Anklang gefunden (21 Prozent). Auch das Angebot für Kinder wird lobend
erwähnt (18 Prozent). 17 Prozent der Befragten sahen bei einem Besuch der Oidn
Wiesn gute Chancen auf freie Plätze in den Festzelten. Eine Besuchsabsicht des
nostalgischen Volksfestteils gaben 38 Prozent der Befragten an. 2019 besuchten
rund 557.000 (2014: 610.000) zahlenden Gäste die Oide Wiesn.
Bekanntheitsgrad der Wiesn
Das Oktoberfest ist weltweit
bekannt und ein „Selbstläufer“. Seit 1985, dem Jahr des 175.
Oktoberfestjubiläums mit 7,1 Millionen Besuchern, wird für die Wiesn nicht mehr
geworben. Bereits eine Umfrage über Akzeptanz und Bekanntheit deutscher Begriffe
im Ausland, die im Auftrag der Deutschen Zentrale für Tourismus im Februar 1999
von der Agentur Bates weltweit durchgeführt wurde, ergab, dass 91 Prozent der
Befragten den Begriff „Oktoberfest“ kannten. Heute tragen soziale Medien das
Oktoberfest in alle Welt: Aktuell finden zum Beispiel der Suchdienst „Google“
zum Begriff „Oktoberfest“ Einträge in Millionenhöhe (Mai 2020: 56.300.000
Einträge), „youtube“ 21.800.000 (2014: knapp eine Million) Einträge, Instagram
24.300.000 Einträge und Twitter zwitschert 41.700.000 (2014: 3,5 Millionen) Mal
über die Wiesn. Nicht zu vergessen die Webcams, die auf der Wiesn installiert
sind und täglich Live-Bilder des Festgeschehens rund um den Globus liefern.
Durch seinen weltweiten Bekanntheitsgrad ist das Oktoberfest ein touristischer
Magnet und Exportartikel par excellence.
Imagewert
der Wiesn
Mehr als 2.000 „Oktoberfeste“ nach Münchner Manier werden
über den Erdball verteilt veranstaltet. Hiervon finden die Größten in Blumenau
(Brasilien) und in Kitchener (Kanada) mit jeweils rund einer Million Besuchern
statt, gefolgt von Frankenmuth/Michigan (USA) mit etwa 350.000 Besuchern. In
China gibt es „Bierfeste“ der Superlative: Die im Juli und August stattfindenden
Feste in Peking, Dalian und Quingdao weisen Besucherzahlen in Millionenhöhe auf.
Das Oktoberfest prägt das Image der weißblauen Metropole unverkennbar. Der
Werbewert der Wiesn für München ist zwar nicht messbar, doch der Ruf, den
München durch das Oktoberfest national und international genießt, schlägt sich
in den Besucherzahlen nieder. Nicht zuletzt dank dieses einmaligen Volksfestes
gehört München zu den führenden Tourismus-Metropolen Deutschlands.
Arbeitsplatz Wiesn
Während der „Wiesn-Saison“ stehen
auf dem Oktoberfest etwa 13.000 Arbeitsplätze bereit. 8.000 Beschäftigte werden
in festem Arbeitsverhältnis angestellt, weitere 5.000 Personen finden als
wechselnde Beschäftigte auf der Wiesn Arbeit.
Die Organisation
Seit über 180 Jahren wird das Oktoberfest
von der Bayerischen Landeshauptstadt München ausgerichtet und die Entwicklung
des Volksfestes von städtischer Seite gesteuert. Für die Organisation und
Abwicklung des Festes ist das Referat für Arbeit und Wirtschaft zuständig. Auf
seinen Vorschlag trifft der Wirtschaftsausschuss des Münchner Stadtrats alle
wichtigen Entscheidungen über die Wiesn. Etwa 1.100 Bewerbungen von
Schaustellern und Marktkaufleuten gehen jährlich ein und werden bewertet.
Letztlich werden etwa 550 Bewerber zugelassen.
Meistgelesene Meldungen:
- „Schönstes Fahrgeschäft 2025“ ist Predator von Willy Kaiser
- Barthelmarkt-Parkplätze nicht befahrbar!
- Vorstand und Mitglieder bereiten sich auf die neue Kirmes-Saison vor
- Schreckliche Diagnose nach Oktoberfestbesuch
- Karlsruher Mess‘ trumpft mit absoluten Top-Fahrgeschäften auf
- Schaustellerbetriebe, Umzugsteilnehmer und Privatperson ausgezeichnet
- Polizei hat auf Barthelmarkt gut zu tun
- Neuer „Happy Coaster“ der Familie Krug geweiht
- Bierpreis auf dem Barthelmarkt steigt
- Am Freitag beginnt eines der ältesten Volksfeste
Folgen Sie uns auf
Facebook:
https://www.facebook.com/kirmesmagazinde
- Redaktion
Lange Schlangen und bestes Volksfest-Wetter bei der Bierprobe.
(km) Bei hochsommerlichen Temperaturen strömten am Mittwochabend
hunderte Gäste auf den Unteren Hauptplatz in Pfaffenhofen an der Ilm, um das
Festbier für das Pfaffenhofener Volksfest 2023 zu probieren. Schon vor dem
Ausschankbeginn um 17:00 Uhr hatten sich vor den Ständen der Brauereien lange
Schlangen gebildet.
Neben Pfaffenhofens Erstem Bürgermeister Thomas Herker, Roland Dörfler und Peter
Heinzlmair sowie der stellvertretenden Landrätin Kerstin Schnapp waren auch
Vertreter der beiden Brauereien sowie die Festwirte gekommen, um die Bürgerinnen
und Bürger zum 73. Pfaffenhofener Volksfest einzuladen. Neben Freibier vom
Müllerbräu und der Klosterbrauerei Scheyern sowie Brezen gab es musikalische
Unterhaltung von der Blaskapelle „Die lustigen Holledauer“.
Nachdem die Gäste unter den Sonnenschirmen ihre erste
Bio-Volksfesthalbe und Bio-Breze genossen hatten, begrüßte Bürgermeister Herker
die Pfaffenhofenerinnen und Pfaffenhofener und ging auf einige Besonderheiten
des diesjährigen Volksfests ein: „Ab dem 1. September 2023 gibt es 12 Tage lang
beste Unterhaltung auf dem Pfaffenhofener Volksfest. Neu in diesem Jahr – neben
der Bio-Volksfestbreze – ist, dass in den Zelten ausschließlich Bio-Festbier
ausgeschenkt wird“.
Anschließend übergab Herker
das Wort an die Ehrengäste: Manuel Müller, Chef der Brauerei Müllerbräu; Tobias
Huber, Braumeister der Klosterbrauerei Scheyern; Lena Schmid, Hallertauer
Hopfenkönigin 2023/2024; Richard Fischer, Volksfestreferent sowie die Festwirte
Daniel Schneider, Julia Spitzenberger und Philipp Schleef.
Die Festwirte achten besonders darauf, dass qualitativ Hochwertiges
auf die Teller und in die Gläser kommt. So sind dieses Jahr Kartoffeln
teilweise, Käse und Backwaren ausschließlich in Bio-Qualität zu finden. Im
großen Festzelt sowie in der Weißbierhütte wird das im letzten Jahr eingeführte
Bio-Festbier von Müllerbräu ausgeschenkt. Auch die Klosterbrauerei Scheyern
braut dieses Jahr für das Volksfest eine Festbier in Bio-Qualität aus regionalen
Zutaten.
Julia Spitzenberger betreibt die Weißbierhütte erstmals gemeinsam mit
Philipp Schleef. Beide freuen sich darauf, neue Formate, wie das 1.
Pfaffenhofener Dirndl Voixfest nur für Frauen, in der Weißbierhütte anzubieten.
Das große Zelt wird heuer ebenfalls erstmals von Daniel Schneider betrieben. Er
sei schon etwas nervös, freue sich aber, dieses Jahr in Pfaffenhofen dabei sein
zu können. Die Ehrengäste betonten allesamt die große Vorfreude auf das
Pfaffenhofener Volksfest und ließen sich einen kühlen Schluck des Gerstensafts
schmecken.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Brauereien hatten alle Hände voll zu tun, um bei hochsommerlichen
Temperaturen den Durst der Besucher zu stillen. So lange der Vorrat reichte gab
es neben dem Bio-Freibier auch alkoholfreie Getränke und Bio-Brezen für die
Gäste auf dem Hauptplatz.
Die Besucherinnen und
Besucher konnten am Stand der Stadt Pfaffenhofen den Volksfestkrug 2023 und das
Plakat mit dem Volkfestmotiv des Illustrators Sebastian Schwamm zum
Selbstkostenpreis von 24 beziehungsweise 5 Euro erwerben. Den aktuellen Krug,
und je nach Vorrat auch Krüge mit den Motiven der Vorjahre, gibt es weiterhin im
Bürgerbüro im Rathaus.
Am Freitag in einer Woche
hat das Warten dann ein Ende. Am 1. September 2023 um 17:00 Uhr treffen sich
Vereine und Ehrengäste zu einem Standkonzert, um ab 17:30 Uhr zum Volksfestplatz
auszuziehen. Dort wird Bürgermeister Thomas Herker gegen 18:00 Uhr das erste
Fass anzapfen. An den zwölf Volksfesttagen wartet auf die Besucherinnen und
Besucher neben dem bunten Programm in den Festzelten ein familienfreundlicher
Vergnügungspark mit Buden, Riesenrad, „No Limit“, „Phoenix“, Musik-Express sowie
weitere traditionelle Fahrgeschäfte wie Auto-Scooter, Kettenkarussell,
Schiffschaukel und Kindereisenbahn.
Das Foto zeigt die Ehrengäste
von links nach rechts Lena Schmid, Hallertauer Hopfenkönigin 2023/2024; Manuel
Müller, Chef der Brauerei Müllerbräu; Richard Fischer, Volksfestreferent; Daniel
Schneider, Festwirt; Julia Spitzenberger, Festwirtin; Siegfried Schön,
Schaustellersprecher; Thomas Herker, Erster Bürgermeister; Peter Heinzlmair,
Dritter Bürgermeister; Kerstin Schnapp, stellvertretende Landrätin und Philipp
Schleef, Festwirt.
Meistgelesene Meldungen:
- „Schönstes Fahrgeschäft 2025“ ist Predator von Willy Kaiser
- Barthelmarkt-Parkplätze nicht befahrbar!
- Vorstand und Mitglieder bereiten sich auf die neue Kirmes-Saison vor
- Schreckliche Diagnose nach Oktoberfestbesuch
- Karlsruher Mess‘ trumpft mit absoluten Top-Fahrgeschäften auf
- Schaustellerbetriebe, Umzugsteilnehmer und Privatperson ausgezeichnet
- Polizei hat auf Barthelmarkt gut zu tun
- Neuer „Happy Coaster“ der Familie Krug geweiht
- Bierpreis auf dem Barthelmarkt steigt
- Am Freitag beginnt eines der ältesten Volksfeste
Folgen Sie uns auf
Facebook:
https://www.facebook.com/kirmesmagazinde
- Redaktion
Der Countdown läuft, in wenigen Tagen startet das Wormser Backfischfest
in sein 90-jähriges Jubiläum.
(km) Am Samstag, 26. August 2023
heißt es wieder „Ahoi!“, wenn das neuntägige Backfischfest mit der offiziellen
Eröffnungsfeier auf dem Marktplatz beginnt. Bis Sonntag, 3. September 2023
stehen Vergnügen und Geselligkeit wieder im Mittelpunkt. Die ersten
Fahrgeschäfte und Zeltkonstruktionen nehmen auf dem Festplatz bereits Form an
und so steht auch dem Rummel am Rhein nichts mehr im Wege. Um den Besuchern des
Backfischfestes einen entspannten Aufenthalt zu ermöglichen, gibt es von den
Verantwortlichen noch den ein oder anderen Service-Hinweis und Tipps rund ums
Wormser Traditionsfest.
Aufgrund des Festumzuges wird es am ersten Festsonntag, 27. August 2023, zu
Verkehrsbehinderungen kommen. Zwischen 13:00 Uhr und 18:00 Uhr ist die komplette
Umzugsstrecke für den regulären Verkehr gesperrt, auch betroffene Buslinien
werden umgeleitet. Die Umzugsteilnehmer werden sich wieder im Bereich der
Friedrich-Ebert-Straße, der Liebenauer-, Carl-Schurz-, der von Steuben-, sowie
der Güterhallenstraße in Formation bringen. Die Anwohner dieser Straßen müssen
sich demnach auf temporäre Park- und Halteverbote einstellen – entsprechende
Hinweisschilder werden rechtzeitig aufgestellt. Auch am zweiten Sonntag, 3.
September 2023, ist mit einem großen Andrang zu rechnen, ab etwa 14:00 Uhr
während des Entenrennens und des Fischerstechens, vor allem im und in Richtung
Floßhafen, beim abendlichen Feuerwerk vor allem bei der An- und Abfahrt im
Bereich des Festplatzes.
Es empfiehlt sich
daher, an diesem Tag öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Da an beiden
Backfischfest-Wochenenden mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rund um den
Festplatz zu rechnen ist, wird empfohlen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu
Fuß oder mit dem Fahrrad anzureisen. Zusätzlich zum Parkplatz am Festplatz
(Zufahrt am Rhein) gibt es in diesem Jahr auch einen Parkplatz am Schlachthof,
ein Tagesticket kostet 4 Euro pro Pkw und 2 Euro pro Motorrad. Wie im Vorjahr
wird die Kastanienallee zwischen der Rheinstraße und dem Parkplatz zur
Rheinpromenade gesperrt sein, um den Schutz der Fußgänger zu gewährleisten.
Zudem nutzen Behörden und Organisationen wie Polizei und Rettungskräfte diesen
Bereich als zentralen Bereitstellungsraum. Die Zufahrt zu den Parkplätzen um das
Festgelände ist entsprechend ausgeschildert. Um Verkehrsbehinderungen zu
vermeiden, werden alle Besucher gebeten, unbedingt der Beschilderung zu folgen.
Freitags, samstags und am zweiten Sonntag werden
wieder Sonderzüge der Deutschen Bahn in die Richtungen Mainz,
Ludwigshafen/Mannheim und Alzey zur Verfügung stehen. Um diese auch vom
Festplatz rechtzeitig zu erreichen, fahren die Pendelbusse am Freitag und den
Samstagen bis 1:45 Uhr und an den Sonntagen bis 23:30 Uhr. Alle Informationen
und die Abfahrtszeiten der anderen Sonderbusse gibt es auf der
Backfischfest-Homepage im Servicebereich. Die Mitnahme von offenen alkoholischen
Getränken ist untersagt.
Während des gesamten
Festes ist die Mitnahme von alkoholischen Getränken, Drogen, Waffen und
Pfefferspray auf den Festplatz und sein unmittelbares Umfeld entlang der
Rheinpromenade untersagt. Auch das Befahren des Festplatzes mit Fahrrädern oder
E-Scootern, sowie das Mitbringen von Flaschen, Gegenständen aus hartem Material
und Haustieren ist verboten. Da wieder Rucksack- und Taschenkontrollen durch das
Sicherheitspersonal durchgeführt werden, empfiehlt es sich, große Taschen und
Rucksäcke zu Hause zu lassen. Auch werden wieder vermehrt Jugendschutzkontrollen
durchgeführt. Das gesamte Backfischfestgelände wird Videoüberwacht.
Wer nicht vor Ort dabei sein kann, hat auch 2023 wieder die
Möglichkeit, sich die Eröffnung auf dem Marktplatz sowie den großen Umzug live
im Offenen Kanal anzusehen. Samstag, 26. August 2023, um 15:15 Uhr und Sonntag,
27. August 2023, um 13:15 Uhr starten jeweils die Sondersendungen. Auch den Rest
der Woche dreht sich beim lokalen Sender alles um des Wormser liebstes Fest:
Neben den Wiederholungen der Sondersendungen ist auch ein Festplatzcheck im
Programm.
Der Infoshop vor dem Wonnegauer Weinkeller hat
täglich von 14:00 Uhr bis 24:00 Uhr (sonntags ab 12:00 Uhr) geöffnet. Hier gibt
es Merchandise-Artikel zum Backfischfest, wie die beliebten Pins und
Weinglässchen, zudem auch Informationsmaterial.
Wie bereits in den
vergangenen Jahren ist das Kinder- und Jugendbüro wieder mit seinem „Green Room“
auf dem Festplatz vertreten. Zunehmend mehr Jugendliche und junge Erwachsene
treffen sich in den zwei Pagodenzelten und beweisen damit, dass man auf dem
Backfischfest auch ohne Alkohol Spaß haben kann.
Neben alkoholfreien Cocktails und suchtpräventiven Angeboten wird es auch in
diesem Jahr wieder ein Nagelspiel, einen Kicker sowie weitere Angebote geben.
Gefördert durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung werden unter
der Federführung des Kinder- und Jugendbüros in Kooperation mit dem
Jugendparlament Worms im Laufe der Woche Mitarbeiter des Kinder- und Jugendbüros
aus unterschiedlichen Fachrichtungen im Zelt mit Jugendlichen präsent sein, um
zu vermitteln, dass ein Besuch des Backfischfests auch ohne Alkohol Spaß machen
kann. Unter der Woche um 21:00 Uhr sowie freitags und samstags jeweils um 22:00
Uhr können Jugendliche einen Alkoholtest im „Green Room“ machen. Wer keinen
Alkohol getrunken hat, nimmt an einer Verlosung mit zahlreichen attraktiven
Preisen teil. Es lohnt sich also für alle Jugendliche, bei einem
Backfischfestbesuch auch mal im „Green Room“ vorbeizuschauen.
Öffnungszeiten:
Festplatz
Täglich ab 14:00 Uhr bis 2:00 Uhr, sonntags ab
12:00 Uhr – der Eintritt ist frei
Wormser Festzelt
Festzelt: Täglich
ab 18:00 Uhr, samstags ab 16:00 Uhr, sonntags ab 12:00 Uhr
Biergarten:
Täglich ab 14:00 Uhr, sonntags ab 12:00 Uhr
Wonnegauer Weinkeller
Täglich ab 18:30 Uhr, 1. Sonntag von 16:00 Uhr bis 23:00 Uhr, 2. Sonntag von
11:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Green Room
Täglich ab 18:00 Uhr bis zirka
22:00 Uhr, freitags und samstags bis 23:00 Uhr
Backfischfest Infoshop
Täglich ab 14:00 Uhr bis 24:00 Uhr, sonntags ab 12:00 Uhr
Meistgelesene Meldungen:
- „Schönstes Fahrgeschäft 2025“ ist Predator von Willy Kaiser
- Barthelmarkt-Parkplätze nicht befahrbar!
- Vorstand und Mitglieder bereiten sich auf die neue Kirmes-Saison vor
- Schreckliche Diagnose nach Oktoberfestbesuch
- Karlsruher Mess‘ trumpft mit absoluten Top-Fahrgeschäften auf
- Schaustellerbetriebe, Umzugsteilnehmer und Privatperson ausgezeichnet
- Polizei hat auf Barthelmarkt gut zu tun
- Neuer „Happy Coaster“ der Familie Krug geweiht
- Bierpreis auf dem Barthelmarkt steigt
- Am Freitag beginnt eines der ältesten Volksfeste
Folgen Sie uns auf
Facebook:
https://www.facebook.com/kirmesmagazinde
- Redaktion
Mit großer Vorfreude erwarten die Organisatoren sowie Besucherinnen und
Besucher den Barthelmarkt vom 25. bis 28. August 2023.
(km)
Herzstück sind die vier auf dem Gelände in Oberstimm angeordneten Bierzelte
sowie der Weißbiergarten, die von den Brauereien bestimmten Festwirten, alle wie
im vergangenen Jahr, betrieben werden. Auch das im vergangenen Jahr erstmalig
auf dem Barthelmarkt vertretene Weißbierkarussell wird wieder vor Ort im Norden
des Geländes zu finden sein.
Am Freitag beginnt der Markt um 14:00 Uhr mit dem Standkonzert mit
Festbierprobe am Kirchenvorplatz. Anschließend marschieren die Vereine ins
Ingobräu-Festzelt zum Bieranstich. Der Bierpreis liegt in diesem Jahr bei 11,40
Euro. Alkoholfreie Getränke, wie Apfelschorle oder Mineralwasser kosten pro
Liter 8,40 Euro. Es wird in diesem Jahr auch Weinschorle in den Bierzelten
angeboten.
Der Samstag steht im Zeichen der
Manchinger Senioren im Ingobräu-Festzelt sowie den vom PSV St. Georg Hagau
organisierten Profi-Pferderennen auf der offiziell anerkannten Rennstrecke neben
dem Barthelmarktgelände. Wie auch im vergangenen Jahr ist der Eintritt frei. Ab
14:30 Uhr beginnen die Pferde- und Ponyrennen, Trabfahren im Sulky sowie das
Stafettenrennen. Die große Preisverleihung findet im Anschluss gegen 16:30 Uhr
im Spaten-Löwenbräu-Festzelt statt.
Mit dem
Festgottesdienst im Toerring-Festzelt beginnt um 9:00 Uhr der Sonntag auf dem
Barthelmarkt. Nach dem Gottesdienst findet im Ingobräu-Festzelt der
Seniorenfrühschoppen der Oberstimmer Senioren statt. Im benachbarten
Spaten-Festzelt beginnt um 18:00 Uhr die Wahl der Barthelmarktkönigin 2023.
Abschluss des Tages wird gegen 21:00 Uhr das große Prunkfeuerwerk sein.
Der Barthelmarktmontag beginnt traditionell in den Morgenstunden mit
dem großen Pferde- und Fohlenmarkt. Ab 6:00 Uhr treffen sich Händler, Käufer,
Landwirte und andere Interessenten, um ihre Pferde und Tiere zu verkaufen oder
anderen abzukaufen, sich zu informieren oder einfach nur, um alte
Bekanntschaften zu pflegen. Um 15:00 Uhr beginnt der 2018 wieder eingeführte
Kindernachmittag mit vergünstigten Fahrpreisen bei allen teilnehmenden
Fahrgeschäften.
Der Spaß außerhalb der Bierzelte
kommt nicht zu kurz. Zahlreiche Schausteller und Fieranten haben ihr Kommen
zugesagt. Die Besucherinnen und Besucher können sich zum Beispiel auf die
Riesenschaukel „XXL Höhenrausch“ oder die „Wilde Maus“ freuen. Auch Klassiker
wie das Riesenrad „Colossus“, das beliebte „Hupferl“, der Wellenflieger oder das
Fahrgeschäft „Break Dance“ sind vertreten. Auf die Kinder warten unter anderem
die Highlights „Safari-Trip“ und die beliebte Kinder-Eisenbahn.
Bewährt hat sich die beim Barthelmarkt 2019 eingerichtete Hol- und
Bringzone für Besucher. Auch in diesem Jahr können Autofahrer bis zu 30 Minuten
auf dem Parkplatz des SV Oberstimm, Nähe Feuerwehr, Mitfahrer abliefern oder
abholen. Neu ist in diesem Jahr eine weitere Hol- und Bringzone bei der
Rennwiese, die von der B13 aus zu erreichen ist. Die bei Einfahrt entrichteten
5,00 Euro Pfand erhalten die Fahrerinnen und Fahrer bei Ausfahrt zurück, wenn
die Aufenthaltszeit nicht überschritten ist.
Am
bewährten Sicherheitskonzept wird es kaum Änderungen geben. Die Zufahrten werden
mit absperrbaren Pfosten gesichert. Zusätzlich eingesetztes Security-Personal
wird für reibungslose An- und Abfahrten der Standbetreiber und Lieferanten
sorgen. Die zum Barthelmarkt 2019 eingeführte „Markt Manching INFO“ App wird
neben aktuellen Meldungen zum Barthelmarkt – von O’zapft is bis zur neuen
Barthelmarktkönigin -, auch Notfall- beziehungsweise Sturmwarnungen verbreiten.
Die Besucherinnen und Besucher haben auch vor Ort die Möglichkeit, sich die App
aus dem jeweiligen Store kostenlos herunterzuladen und auf dem Smartphone zu
installieren.
Der Markt Manching appelliert an
die Besucherinnen und Besucher, die öffentlichen Verkehrsmittel für die An- und
Abreise zu nutzen. Leider wird die Bus-Sonderlinie Münchsmünster über Vohburg,
Ernsgaden, Manching-Westenhausen nicht angeboten, da kein Busunternehmer das
nötige Personal vorhalten kann. Um unnötige Verzögerungen zu vermeiden, können
bereits im Vorfeld Tickets erworben werden. Weiter sollte aus Sicherheitsgründen
an allen Markttagen nach 19:00 in den Festzelten auf die Mitnahme von
Kinderwägen und Buggys verzichtet werden. Außerdem wird zum eigenen Nutzen
empfohlen, auf die Mitnahme von großen Taschen und Rucksäcken sowie sperrigen
Gegenständen zu verzichten.
Meistgelesene Meldungen:
- „Schönstes Fahrgeschäft 2025“ ist Predator von Willy Kaiser
- Barthelmarkt-Parkplätze nicht befahrbar!
- Vorstand und Mitglieder bereiten sich auf die neue Kirmes-Saison vor
- Schreckliche Diagnose nach Oktoberfestbesuch
- Karlsruher Mess‘ trumpft mit absoluten Top-Fahrgeschäften auf
- Schaustellerbetriebe, Umzugsteilnehmer und Privatperson ausgezeichnet
- Polizei hat auf Barthelmarkt gut zu tun
- Neuer „Happy Coaster“ der Familie Krug geweiht
- Bierpreis auf dem Barthelmarkt steigt
- Am Freitag beginnt eines der ältesten Volksfeste
Folgen Sie uns auf
Facebook:
https://www.facebook.com/kirmesmagazinde
- Redaktion
Ein sehr heißes, aber erfolgreiches und sicheres Gäubodenvolksfest.
(km) Zum Abschluss des diesjährigen Gäubodenvolksfests ziehen
die Organisatoren eine positive Bilanz. Bayerns zweitgrößtes Volksfest lockte in
diesem Jahr an elf Tagen mehr als 1,3 Millionen Gäste an. Die Ostbayernschau
besuchten rund 420.000 Menschen. Das Gäubodenvolksfest erreichte damit trotz
herausfordernder Rahmenbedingungen durch die zum Teil extrem heiße Witterung die
gleiche Besucherzahl wie im Vorjahr.
Ein deutliches Plus verzeichnen die Veranstalter für die Ostbayernschau:
Hier stieg die Besucherzahl zweistellig um rund 17 Prozent (2022: rund 360.000
Besucher). „Damit sind wir sehr zufrieden“, sagte Betriebsleiter Daniel
Winklmaier von der Straubinger Ausstellungs- und Veranstaltungs GmbH in einer
ersten Bilanz. Es sei ein sehr heißes, aber erfolgreiches und sicheres
Gäubodenvolksfest mit Ostbayernschau mit guten Besucherzahlen auf beiden
Veranstaltungen gewesen. Die Veranstalter würdigten den „positiven, sicheren,
entspannten und fröhlichen Verlauf“ und hoben in einem Fazit besonders die
„durchweg auch erfreulichen Ergebnisse im Schaustellerbereich“ hervor.
Für Straubing bedeutete die Volksfestzeit auch in diesem Jahr einen
heiter-beschwingten Ausnahmezustand: Mehr als 1,3 Millionen Besucher entsprechen
etwa dem 28-fachen der Einwohnerzahl der Stadt. Dieser Wert bezeugt
eindrucksvoll, mit welcher Intensität die elf Festtage und die „Besucherlawine“
auf die niederbayerische Stadt einwirken. Erneut bewährt hat sich nach Angaben
der Veranstalter dabei auch „das bereits ausgereifte und erprobte
Sicherheitskonzept in enger Kommunikation mit den Sicherheits- und
Einsatzkräften.“
Besonders gelobt wurde erneut
der beispielhafte Komfort in den Bierzelten mit ihren rund 27.500 Plätzen wie
auch die Qualität des umfangreichen Unterhaltungsprogramms in den Zelten. Die
besucherstärksten Tage waren nach Angaben der Organisatoren der Auftakt am
ersten Freitag, der erste Volksfestsamstag, der Tag vor dem Feiertag Mariä
Himmelfahrt und der anschließende Feiertag am 15. August 2023 selbst. Auffällig
in diesem Jahr: Besonders die Abende waren, abgesehen vom traditionellen
Kindernachmittag, bei Gästen besonders beliebt. Möglicherweise lag das auch an
den hohen Temperaturen, die tagsüber bei um oder über 30 Grad lagen.
Auf Bayerns zweitgrößtem Volksfest in Straubing warben in diesem Jahr
sieben Festzelte mit klassischen und innovativen Schmankerln und
Bierspezialitäten aus fünf Brauereien sowie fast 60 süße und salzige, heiße und
kalte Imbiss-Optionen entlang einer mehrere Kilometer langen „Genussmeile“ um
den Appetit der Besucher. Rund 740.000 Liter Festbier schenkten die Wirte in den
Zelten in diesem Jahr aus. Damit war der Bierdurst der Straubinger
Volksfestbesucher etwas geringer als im Vorjahr mit 780.000 Litern.
Etwa jede dritte Maß war, wie im Vorjahr, ein Radler. Stark
nachgefragt in den Festzeltküchen waren besonders kalte Speisen. Insgesamt
ließen sich die Besucher etwa 50.000 Volksfest-Gickerl und 39 Ochsen schmecken –
fünf mehr als 2022. Eine willkommene Erfrischung bot für viele Gäste der in
diesem Jahr erstmals zur Verfügung stehende Trinkwasserbrunnen. Der Brunnen war
zu jedem Zeitpunkt gut besucht. Teilweise bildeten sich sogar lange Schlangen.
Gute Geschäfte machten auch, wie erste Umfragen ergeben haben, die
Betreiber der rund 130 Fahrgeschäfte und Attraktionen des rund 100.000
Quadratmeter großen Vergnügungsparks. Die Erwartungen der Schausteller seien
erreicht worden, resümierte das Organisationsteam. Wie beim Essen und den
Getränken habe auch hier das Preis-Leistungsverhältnis bei immer mehr Besuchern
zunehmend eine große Rolle gespielt. Großen Erfolg hatte wohl auch deshalb der
Volksfesttaler in einer Auflage von 30.000 Stück. Damit konnten Besucher zehn
Prozent Rabatt bei allen Geschäfts- und Schaustellerbetrieben erhalten. Er war
bereits zur Halbzeit des Fests ausverkauft. Ebenfalls schnell vergriffen waren
die Volksfest-Pins 2023, obwohl drei Mal mehr als 2022 hergestellt wurden.
Besonders beliebt bei den Besuchern des
Gäubodenvolksfests, das 1812 erstmals als „Landwirtschaftliches Fest“ im
Unterdonaukreis stattfand, war der große traditionelle Auszug zur Festwiese am
Eröffnungstag. Die Organisatoren gehen sogar von einem Besucherrekord aus.
Weitere Höhepunkte waren neben der Eröffnung durch den Bayerischen
Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder das große Blasmusikkonzert, die
Live-Spektakel im Historischen Bereich und auch die Lampionfahrt mit
Niederfeuerwerk – trotz bei Beginn einsetzenden starken Regens. Über 80 Blas-
und Musikkapellen von handgemachter bayerischer Volksmusik, exzellenter
Blasmusik bis hin zu Pop- und Rockmelodien setzten auch wieder Maßstäbe beim
Unterhaltungsangebot.
Für viele Familien war
ein gemeinsamer Ausflug auf Bayerns zweitgrößtes Volksfest im niederbayerischen
Straubing und zur angeschlossenen Ostbayernschau ein Highlight in den
Sommerferien — auch weil viele Attraktionen kostenlos waren, von der
Zirkusschule bis zum Kasperltheater und der Kinderdisco. „Wir freuen uns, dass
unser Weg für eine besonders familienfreundliche Veranstaltung so gut angenommen
wird“, so das Organisationsteam. Positive Rückmeldungen von den Besuchern haben
laut Angaben der Straubinger Ausstellungs- und Veranstaltungs GmbH als
Veranstalterin auch die Kinder- und Familiennachmittage mit halben Fahrpreisen
und Sonderangeboten und die Kinderfahr- und Spielgeschäfte erhalten.
Die Ostbayernschau hat dieses Jahr über 420.000 Besucher anlocken
können. „Wir verzeichnen ein Plus bei den Ausstellern, ein Plus bei den
Besucherzahlen und haben durchwegs zufriedene Aussteller“, hieß es in dem ersten
Fazit. Das sei eine sehr erfreuliche Entwicklung eine gute Basis für die
Ostbayernschau 2024. Besonders auch der neu eingeführter Schnäppchenfreitag hat
demnach die Besucherzahlen an diesem Tag im Vergleich zum Vorjahr steigen
lassen. Die Veranstalter registrierten eine breite Beteiligung unter den
Ausstellern und wollen diese Aktion auch im kommenden Jahr fortführen.
Bereits fest stehen die Termine für das kommende Jahr. Das
Gäubodenvolksfest wird dann vom 9. bis 19. August 2024 stattfinden, die
Ostbayernschau vom 10. bis 18. August 2024.
Meistgelesene Meldungen:
- „Schönstes Fahrgeschäft 2025“ ist Predator von Willy Kaiser
- Barthelmarkt-Parkplätze nicht befahrbar!
- Vorstand und Mitglieder bereiten sich auf die neue Kirmes-Saison vor
- Schreckliche Diagnose nach Oktoberfestbesuch
- Karlsruher Mess‘ trumpft mit absoluten Top-Fahrgeschäften auf
- Schaustellerbetriebe, Umzugsteilnehmer und Privatperson ausgezeichnet
- Polizei hat auf Barthelmarkt gut zu tun
- Neuer „Happy Coaster“ der Familie Krug geweiht
- Bierpreis auf dem Barthelmarkt steigt
- Am Freitag beginnt eines der ältesten Volksfeste
Folgen Sie uns auf
Facebook:
https://www.facebook.com/kirmesmagazinde




