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Kirmes/Volksfeste
- Redaktion
Vom 9. bis 13. September 2023 erstrahlt das Hüsten im Sauerland in ganz
besonderem Glanz, wenn die über 1.000-jährige Tradition der Hüstener Kirmes
gefeiert wird.
(km) Die Vorfreude in der gesamten Region
ist spürbar, denn die Kirmes ist nicht nur ein Fest für die Menschen vor Ort,
sondern auch für zahlreiche Gäste aus nah und fern. Jahr für Jahr lockt sie
Besucher mit ihrem einzigartigen Charme und ihrem abwechslungsreichen Programm
an.
Trotz der Herausforderungen durch steigende Preise setzen die Kirmesmacher alles
daran, ein attraktives Volksfest zu gestalten, das sich jeder leisten kann. „Ein
Fest wie unseres soll für jeden erschwinglich bleiben und ein wahres
Familienfest sein“, betont der Vorsitzende der Kirmesgesellschaft, Ingo
Beckschäfer. Die Verantwortlichen verstehen die Kirmes als eine Möglichkeit, die
Gemeinschaft zu stärken und den Menschen eine Auszeit vom Alltag zu bieten.
Der Festplatz ist der Mittelpunkt des
Geschehens und verwandelt sich während der Kirmestage in eine faszinierende
Erlebniswelt. Ein bunter Mix aus traditionellen Karussells und modernen
High-Tech-Fahrgeschäften erwartet die Besucher. Diejenigen, die den Nervenkitzel
suchen, dürfen sich auf spektakuläre Attraktionen wie Breakdance, X-Factor, Sky
Dance, Top Spin und viele weitere Großfahrgeschäfte freuen, die selbst die
hartgesottensten Kirmesliebhaber ins Staunen versetzen.
Wer es lieber etwas ruhiger angehen möchte, findet Vergnügen im im
majestätischen Riesenrad, von dem aus man einen atemberaubenden Blick über das
Kirmestreiben und die malerische Umgebung genießen kann.
Auch die jüngsten Besucher kommen auf ihre Kosten: Für sie stehen eine
Vielzahl an Kinderkarussells bereit, die Herzen höher schlagen lassen. Ob der
kunterbunte Kinder-Wellenflieger, den Flying Toys oder die spaßige Truck
Stop-Fahrt – hier ist für jedes Kind das richtige Karussell dabei.
Die Kirmes wäre jedoch nicht vollständig ohne die zahlreichen
Klassiker, Spielgeschäfte und kulinarischen Genüsse. Die Besucher können sich an
den verschiedenen Ständen auf dem Festplatz durch die vielfältigen
Köstlichkeiten schlemmen, von süßen Leckereien wie Zuckerwatte und gebrannten
Mandeln bis hin zu herzhaften Spezialitäten wie Bratwurst und Pommes frites.
Die stimmungsvolle Live-Musik sorgt für eine mitreißende
Atmosphäre, in der man gemeinsam mit Familie und Freunden ausgelassen feiern
kann. Das Programm der Hüstener Kirmes bietet aber nicht nur tagsüber
Unterhaltung, sondern auch in den Abendstunden ist für beste Stimmung gesorgt.
Das Festzelt verwandelt sichin eine Partyzone, in der DJ's und Live-Bands die
Besucher mit ihrer Musik begeistern.
Das Kirmeserlebnis gipfelt am
Dienstag, 13. September 2023, in einem besonderen Höhepunkt: Der Familientag
verspricht besondere Freuden für die Kleinsten, während sich die gesamte Familie
auf das beeindruckende Feuerwerk am Abend freuen kann, das den Himmel über
Hüsten in ein farbenprächtiges Spektakel taucht.
Die Hüstener Kirmes ist mehr als nur ein Volksfest – sie ist ein Fest
der Gemeinschaft, der Tradition und der Freude. Hier kommen Menschen zusammen,
um für einige Tage den Alltag hinter sich zu lassen und sich dem Zauber der
Kirmes hinzugeben. Die Kirmesmacher sind stolz darauf, dieses besondere Ereignis
jedes Jahr aufs Neue auf die Beine zu stellen und den Besuchern unvergessliche
Momente zu bescheren.
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- Redaktion
Kirmesgesellschaft präsentiert innovativen Acryl-Bierdeckel mit
vielfältigen Funktionen.
(km) kürzlich enthüllte die Hüstener
Kirmesgesellschaft den Kirmeshahn und stellte dabei den neuen Begleiter fürs
Volksfest vor. Den individuell beschreibbaren Acryl-Bierdeckel. Mit einer Dicke
von etwa 3 Millimetern und einem stilvollen Schlüsselband, das den Schriftzug
„Hüstener Kirmes“ trägt, erweist sich der Bierdeckel als vielseitiges Accessoire
für alle Kirmesliebhaber.
Dieser einzigartige Bierdeckel aus robustem Acryl ist nicht nur ein Blickfang,
sondern überzeugt auch durch seine praktischen Funktionen. Jeder kennt das
Problem, dass man in großer Runde nicht mehr weiß, wem welches Getränk gehört.
Der neue Kirmes-Bierdeckel kann mit dem Namen des Besitzers beschriftet werden.
So weiß man sofort, wem welches Getränk gehört und Verwechslungen in großen
Gesellschaften werden verhindert.
Der neue
Acryl-Bierdeckel, der mit lustigen Kirmes-Slogans bedruckt ist, ist nicht nur
als stabiler Untersetzer für Getränke einsetzbar, sondern kann auch auf das Glas
gelegt werden, um als effektiver Wespenschutz zu dienen. Diese clevere Lösung
sorgt dafür, dass unliebsame Insekten fernbleiben, während man sein Getränk
unbeschwert in vollen Zügen genießen kann.
Mit der Möglichkeit, den Bierdeckel um den Hals zu tragen, wird er zu einem
bequemen und unverzichtbaren Begleiter während der Kirmes. Durch den
Schnappverschluss im Schlüsselband, lässt sich der Deckel schnell ausklinken und
ist sofort einsatzbereit.
Die Hüstener
Kirmesgesellschaft ist stolz darauf, ihren Gästen dieses neue Produkt anbieten
zu können. Der Acryl-Bierdeckel mit dem charakteristischen „Hüstener Kirmes“
-Design ist eine Hommage an die traditionsreiche Kirmes und zugleich eine
moderne Ergänzung für das Kirmeserlebnis.
Thomas Weber, Sprecher der Kirmesgesellschaft, meint dazu „Unser neuer
Acryl-Bierdeckel vereint Tradition und Funktionalität auf eine einzigartige
Weise. Wir sind überzeugt, dass er nicht nur ein praktisches Accessoire ist,
sondern auch dazu beiträgt, das Kirmeserlebnis unserer Besucher noch angenehmer
zu gestalten."
Zu bekommen ist der neue
Kirmesbegleiter, der in limitierter Auflage hergestellt wurde, während der
Eröffnung im Festzelt und auf dem Festplatz.
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- Redaktion
Freitags-Barthelmarkt-Bilanz der Polizei.
(ir) Am ersten Barthelmarkttag, an dem sommerliche Temperaturen bis
spät in die Nacht herrschten, strömten zahlreiche Besucher auf das Festgelände.
Der Nachmittag sowie der frühe Abend verliefen Großteiles ohne
Sicherheitsstörungen.
Gegen 22:00 Uhr wurden auf dem Festgelände jeweils zwei Polizisten, die
unabhängig voneinander unterwegs waren, von Festbesuchern beleidigt. Den beiden
Besuchern erwarten jeweils eine Anzeige wegen Beleidung. Sie wurden nach der
Aufnahme vom Gelände verwiesen.
Um 23:00 Uhr
ereignete sich in einem Festzelt eine Körperverletzung seitens einer Bedienung
zum Nachteil einer Festzeltbesucherin. Die Besucherin wurde dabei leicht
verletzt. „Die Bedienung wurde vor Ort von den Verantwortlichen des Zeltes
entlassen und bekam ein Hausverbot“, so ein Sprecher der Ingolstädter Polizei.
Und er fügte hinzu: „Durch den einsetzenden Regen
um 23:30 Uhr leerte sich das Festgelände zügig.“
Kurz vor Mitternacht wurde der Polizei eine verletzte Person im Bereich der
Manchinger Straße mitgeteilt. Vor Ort trafen die Polizisten einen Mann mit einer
Kopfplatzwunde und einer oberflächlichen Schnittwunde am Oberkörper an.
Ein bislang unbekannter Täter hatte den Geschädigten mit einem
Maßkrug verletzt.
Die Polizei bittet Zeugen des
Vorfalls, sich bei der Polizeiinspektion unter der Telefonnummer (08 41) 93
43-22 22 zu melden.
„Die meisten Besucher
feierten einen friedlichen ersten Barthelmarkttag, wobei es – ausgenommen der
oben genannten Vorfällen - zu keinen nennenswerten größeren Sicherheitsstörungen
gekommen ist“, so der Polizeisprecher abschließend.
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Das Münchener Oktoberfest als Wirtschaftsfaktor.
(km)
Das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) der Bayerischen Landeshauptstadt
München hat als Veranstalter des Oktoberfests während der Wiesn 2019 eine
repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben, die über Wirtschaftswert des
Volksfestes, Besucherstruktur und Image Auskunft gibt. Damit erfolgt eine
Aktualisierung des Ergebnisses der Umfrage 2014.
Wirtschaftswert der Wiesn
Nach aktuellen Berechnungen des
Veranstalters auf Basis der genannten Umfrage betrug der Wirtschaftswert des
Oktoberfests 2019 1,25 Milliarden Euro.
• Den Umfragen und Berechnungen zufolge gaben die rund
6,3 Millionen Festbesucher an den 16 Tagen insgesamt etwa 448 Millionen Euro
(pro Person durchschnittlich 71,12 Euro) direkt auf dem Oktoberfest aus.
•
Die auswärtigen Besucher ließen für Verpflegung, Einkäufe, Taxifahrten oder die
Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel weitere 289 Millionen Euro in der
Stadt.
• Für Übernachtungen und Gastronomie gaben die auswärtigen Festgäste
nochmals insgesamt rund 513 Millionen Euro aus
• 71 Prozent (2014: 65
Prozent) der auswärtigen Gäste übernachteten während des Oktoberfests in
München. Diese Übernachtungen teilen sich wie folgt auf:
- 31 Prozentpunkte
(2014: 30 Prozentpunkte) wählten eine Unterkunft bei Freunden, Verwandten und
Bekannten
- 40 Prozentpunkte (2014: 70 Prozentpunkte) logierten in
kommerziellen Unterkünften (Hotels, Pensionen, Campingplätze, private Vermieter,
Jugendherbergen).
• 71 Prozent (2014: 65 Prozent) der auswärtigen Gäste
übernachteten während des Oktoberfests in München. Diese Übernachtungen teilen
sich wie folgt auf:
- 31 Prozentpunkte (2014: 30 Prozentpunkte) wählten eine
Unterkunft bei Freunden, Verwandten und Bekannten
- 40 Prozentpunkte (2014:
70 Prozentpunkte) logierten in kommerziellen Unterkünften (Hotels, Pensionen,
Campingplätze, private Vermieter, Jugendherbergen).
Woher die Gäste kommen
Das Oktoberfest ist nach wie vor
ein bayerisches Fest: Die überwiegende Mehrheit der Oktoberfestbesucher kommt
mit 70 Prozent aus Bayern (2014: 71 Prozent), konkret 62 Prozentpunkte direkt
aus München und dem Umland (2014: 58 Prozent) und 8 Prozent aus dem übrigen
Bayern (2014: 13 Prozent). 9 Prozent der Wiesn-Gäste (2014:15 Prozent) reisen
aus den übrigen deutschen Bundesländern an. Die restlichen 21 Prozent der
Festgäste (2014: 14 Prozent) kommen aus dem Ausland, davon aus Italien 3,9 %
(2014: 1,7 %) der Schweiz 1,3 % (2014: 1,7 %) den USA 3,7 % (2014: 1,7 %)
Australien 0,9 % (2014: 1,0 %) Österreich 2,9 % (2014: 1,1 %) Kanada 0,9 %
(2014: 0,3 %) GB 1,4 % (2014: 1,4 %) Niederlande 0,9 % (2014: 0,3 %) Irland 0,7
% (2014: 1,2 %) Frankreich 0,3 % (2014: 0,6 %) Indien 0,4 % (2014: 0,7 %)
Brasilien 0,3 % (2014: 0,4 %) andere Länder: 3,4% (2014: 3,8%). Der statistische
Wiesntisch mit zehn Sitzplätzen ist demnach mit sechs Gästen aus München oder
der Umgebung, einem sonstigen Bayern, einem Deutschen und zwei Ausländern
besetzt. Die Ausländer kommen dabei mit großer Wahrscheinlichkeit aus Italien,
den USA oder Österreich.
Wie alt die Besucher sind
Die Wiesn ist nach wie vor
ein Fest für alle Generationen. Jung und Alt feiern gemeinsam. Dem allgemeinen
demografischen Wandel entsprechend steigt das Durchschnittsalter der
Oktoberfestbesucher. So hat die Altersgruppe „30 Jahre und älter“ 2019 einen
Anteil von 64 Prozent (2014: 57 Prozent). Dementsprechend ging der Anteil der
unter 30-Jährigen von 43 Prozent 2014 auf 34 Prozent im Jahr 2019 zurück. Die
größte Besuchergruppe war mit 25 Prozent die der 30- bis 39-Jährigen, gefolgt
von den 25- bis 29-Jährigen mit 17 Prozent. Jeweils einen Anteil von 15 Prozent
hatten die 18- bis 24-Jährigen und die Gäste im Alter von 40 bis 49 Jahren.
60-Jährige und ältere Besucher waren 2019 mit 13 Prozent gegenüber 12 Prozent im
Jahr 2014 vertreten. Mit 11 Prozent bildeten die Gruppe der 50- bis 59-Jährigen
sowie die unter 18-Jährigen mit 2 Prozent das Schlusslicht. Das
Geschlechterverhältnis ist mit 50 Prozent (2014: 51 Prozent) weiblichen und 49
Prozent (2014: 49 Prozent) männlichen Besuchern ausgewogen. Ein Prozent der
Besucher wählte die Bezeichnung divers. In den Jahren 1999/2000 waren noch 62
Prozent der Gäste Männer und nur 38 Prozent Frauen. 2008 hatten Frauen und
Männer schon den gleichen Anteil wie 2019.
Einmal Wiesn – immer Wiesn
Auf die Frage „Sind Sie zum ersten Mal auf dem Oktoberfest?“ antworteten 22
Prozent (2014: 20 Prozent) der Befragten mit „ja“. Sowohl 2014 wie auch im Jahr
2019 war der Besuch der Wiesn für jeden fünften Besucher der erste. Nur fünf
Prozent der Gäste aus München, aber 28 Prozent der Gäste aus Deutschland und 60
Prozent der Gäste aus dem Ausland waren 2019 das erste Mal auf dem Oktoberfest.
78 Prozent (2014: 80 Prozent) der Befragten sind Folgebesucher und haben die
Wiesn schon früher einmal oder mehrmals besucht. Für die Mehrzahl der
Wiesn-Besucher ist der Besuch der Festwiese an den 16 Tagen keine einmalige
Sache. Knapp 80 Prozent der Gäste besuchten 2019 das Oktoberfest mehr als
einmal, über die Hälfte (57 Prozent) sogar mehr als drei Mal. Somit hat sich die
Besuchshäufigkeit gegenüber 2014 deutlich gesteigert. Die Mehrheit der Gäste
verbrachte zwischen drei und neun Stunden auf dem Volksfest.
Zufriedenheit der Gäste
Die große Mehrheit der Gäste ist mit dem
Angebot auf dem Oktoberfest zufrieden. Das Angebot an Schaustellungen, Waren und
gastronomischen Betrieben gefällt insgesamt 98 Prozent (2014: 96 Prozent) aller
Befragten. 95 Prozent der Befragten gefiel das Angebot der Gastronomie. Auf die
Frage „Was fehlt Ihnen bei dem Angebot der Speisen und Getränke“ antworteten
über 36 Prozent der Befragten „günstigere Angebote“. 9 Prozent der Befragten
wünschten sich „gesünderes Essen“ und 5 Prozent „mehr Vegetarisches“. 85 Prozent
der Befragten waren allein mit der Vielfalt der Fahrgeschäfte weitgehend
zufrieden. 11 Prozent der Gäste hätten sich allerdings über günstigere Preise
gefreut. Das Angebot für Kinder allgemein auf der Wiesn wurde von 64 Prozent der
befragten Gäste positiv eingeschätzt, allerdings auch für zu teuer gehalten.
Abzüge bei der Kinderfreundlichkeit gab es durch die Antwort „zu voll“ (7,6
Prozent), den Ruf nach mehr Bereichen nur für Kinder (1,1 Prozent) und dem
Auftreten von „zu vielen Betrunkenen“ (0,6 Prozent). Auf dem Festplatz fühlen
sich die Gäste mit 94 Prozent überwiegend sicher. In Sachen Barrierefreiheit ist
das Oktoberfest unter den deutschen Volksfesten führend. 60 Prozent der
Befragten finden die Wiesn behindertengerecht. Der Wunsch nach bargeldlosen
Bezahlmöglichkeiten ist bei über der Hälfte (58 Prozent) der Befragten groß.
Bierzeltbesuch
Der Besuch einer der Festhallen
gehört zu einem Wiesn-Bummel für die meisten Gäste einfach dazu: 79 Prozent
(2014: 78 Prozent) aller Befragten besuchten ein Bierzelt, 15 Prozent (2014: 22
Prozent) hatten nicht vor, eine Festhalle aufzusuchen, und 6 Prozent waren noch
unsicher. Die Hauptgründe dafür, kein Bierzelt zu besuchen, waren „kein
Interesse“ (62 Prozent), „keinen Platz bekommen“ (19 Prozent) und „zu teuer“ (11
Prozent). Für die Gruppe der internationalen Gäste ist ein Besuch im Bierzelt
attraktiver als für Gäste aus dem Inland. 92 Prozent (2014: 91 Prozent) der
Befragten aus dem Ausland gaben an, ein Bierzelt besuchen zu wollen gegenüber 76
Prozent (2014: 73 Prozent) der Deutschen. Der Besuch einer Festhalle ist
besonders für die unter 30-Jährigen attraktiv: Von den 18- bis 24-Jährigen zieht
es bis zu 87 Prozent in ein Bierzelt, 85 Prozent der 25- bis 29-Jährigen sind
ebenfalls mit dabei. Besonders von den Festhallen angezogen erweist sich mit 82
Prozent auch die Gruppe der Best Ager von 50 bis 59 Jahre. Für die 30- bis
39-Jährigen mit 77 Prozent und die 40- bis 49-Jährigen mit immerhin noch 72
Prozent gehört ein Bierzeltbesuch zum Oktoberfest dazu. Aber auch die Generation
60+ steht mit 76 Prozent den Jüngeren kaum nach. Für Männer ist der Besuch eines
Festzeltes mit 81 Prozent (2014: 83 Prozent) immer noch attraktiver als für
Frauen mit 78 Prozent (2014: 74 Prozent). Der Trend weist auf eine Annäherung
der beiden Geschlechter bei dieser Frage hin.
Das
Volksfestvergnügen
Über die Hälfte der Befragten (59 Prozent) gaben
an, den Schaustellerbereich auf der Wiesn zu besuchen. Teils aus Desinteresse
(61 Prozent), teils, weil zu teuer (20 Prozent), oder weil der Festplatz zu voll
war (6,4 Prozent), hießen die Antworten auf die Frage, aus welchen Gründen der
Schaustellerbereich nicht aufgesucht werde.
Oide Wiesn
51 Prozent der Befragten gefällt an der Oidn
Wiesn der geringere Trubel. Das nostalgische Flair mit den historischen
Fahrgeschäften und Attraktionen machen für 27 Prozent der Befragten den
besonders Reiz dieses Teils der Wiesn aus, die spezielle Atmosphäre und gute
Stimmung motivieren 45 Prozent zu einem Besuch und 22 Prozent sehen in der Oidn
Wiesn ein „Stück Heimat“. Das Angebot zum Tanzen, die Musikauswahl und die
Kulturvermittlung werden als positiv empfunden. Von den Festzelten auf der Oidn
Wiesn hat das Programm des Festzelts Tradition mit bayerischer Volkskultur am
meisten Anklang gefunden (21 Prozent). Auch das Angebot für Kinder wird lobend
erwähnt (18 Prozent). 17 Prozent der Befragten sahen bei einem Besuch der Oidn
Wiesn gute Chancen auf freie Plätze in den Festzelten. Eine Besuchsabsicht des
nostalgischen Volksfestteils gaben 38 Prozent der Befragten an. 2019 besuchten
rund 557.000 (2014: 610.000) zahlenden Gäste die Oide Wiesn.
Bekanntheitsgrad der Wiesn
Das Oktoberfest ist weltweit
bekannt und ein „Selbstläufer“. Seit 1985, dem Jahr des 175.
Oktoberfestjubiläums mit 7,1 Millionen Besuchern, wird für die Wiesn nicht mehr
geworben. Bereits eine Umfrage über Akzeptanz und Bekanntheit deutscher Begriffe
im Ausland, die im Auftrag der Deutschen Zentrale für Tourismus im Februar 1999
von der Agentur Bates weltweit durchgeführt wurde, ergab, dass 91 Prozent der
Befragten den Begriff „Oktoberfest“ kannten. Heute tragen soziale Medien das
Oktoberfest in alle Welt: Aktuell finden zum Beispiel der Suchdienst „Google“
zum Begriff „Oktoberfest“ Einträge in Millionenhöhe (Mai 2020: 56.300.000
Einträge), „youtube“ 21.800.000 (2014: knapp eine Million) Einträge, Instagram
24.300.000 Einträge und Twitter zwitschert 41.700.000 (2014: 3,5 Millionen) Mal
über die Wiesn. Nicht zu vergessen die Webcams, die auf der Wiesn installiert
sind und täglich Live-Bilder des Festgeschehens rund um den Globus liefern.
Durch seinen weltweiten Bekanntheitsgrad ist das Oktoberfest ein touristischer
Magnet und Exportartikel par excellence.
Imagewert
der Wiesn
Mehr als 2.000 „Oktoberfeste“ nach Münchner Manier werden
über den Erdball verteilt veranstaltet. Hiervon finden die Größten in Blumenau
(Brasilien) und in Kitchener (Kanada) mit jeweils rund einer Million Besuchern
statt, gefolgt von Frankenmuth/Michigan (USA) mit etwa 350.000 Besuchern. In
China gibt es „Bierfeste“ der Superlative: Die im Juli und August stattfindenden
Feste in Peking, Dalian und Quingdao weisen Besucherzahlen in Millionenhöhe auf.
Das Oktoberfest prägt das Image der weißblauen Metropole unverkennbar. Der
Werbewert der Wiesn für München ist zwar nicht messbar, doch der Ruf, den
München durch das Oktoberfest national und international genießt, schlägt sich
in den Besucherzahlen nieder. Nicht zuletzt dank dieses einmaligen Volksfestes
gehört München zu den führenden Tourismus-Metropolen Deutschlands.
Arbeitsplatz Wiesn
Während der „Wiesn-Saison“ stehen
auf dem Oktoberfest etwa 13.000 Arbeitsplätze bereit. 8.000 Beschäftigte werden
in festem Arbeitsverhältnis angestellt, weitere 5.000 Personen finden als
wechselnde Beschäftigte auf der Wiesn Arbeit.
Die Organisation
Seit über 180 Jahren wird das Oktoberfest
von der Bayerischen Landeshauptstadt München ausgerichtet und die Entwicklung
des Volksfestes von städtischer Seite gesteuert. Für die Organisation und
Abwicklung des Festes ist das Referat für Arbeit und Wirtschaft zuständig. Auf
seinen Vorschlag trifft der Wirtschaftsausschuss des Münchner Stadtrats alle
wichtigen Entscheidungen über die Wiesn. Etwa 1.100 Bewerbungen von
Schaustellern und Marktkaufleuten gehen jährlich ein und werden bewertet.
Letztlich werden etwa 550 Bewerber zugelassen.
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- Redaktion
Lange Schlangen und bestes Volksfest-Wetter bei der Bierprobe.
(km) Bei hochsommerlichen Temperaturen strömten am Mittwochabend
hunderte Gäste auf den Unteren Hauptplatz in Pfaffenhofen an der Ilm, um das
Festbier für das Pfaffenhofener Volksfest 2023 zu probieren. Schon vor dem
Ausschankbeginn um 17:00 Uhr hatten sich vor den Ständen der Brauereien lange
Schlangen gebildet.
Neben Pfaffenhofens Erstem Bürgermeister Thomas Herker, Roland Dörfler und Peter
Heinzlmair sowie der stellvertretenden Landrätin Kerstin Schnapp waren auch
Vertreter der beiden Brauereien sowie die Festwirte gekommen, um die Bürgerinnen
und Bürger zum 73. Pfaffenhofener Volksfest einzuladen. Neben Freibier vom
Müllerbräu und der Klosterbrauerei Scheyern sowie Brezen gab es musikalische
Unterhaltung von der Blaskapelle „Die lustigen Holledauer“.
Nachdem die Gäste unter den Sonnenschirmen ihre erste
Bio-Volksfesthalbe und Bio-Breze genossen hatten, begrüßte Bürgermeister Herker
die Pfaffenhofenerinnen und Pfaffenhofener und ging auf einige Besonderheiten
des diesjährigen Volksfests ein: „Ab dem 1. September 2023 gibt es 12 Tage lang
beste Unterhaltung auf dem Pfaffenhofener Volksfest. Neu in diesem Jahr – neben
der Bio-Volksfestbreze – ist, dass in den Zelten ausschließlich Bio-Festbier
ausgeschenkt wird“.
Anschließend übergab Herker
das Wort an die Ehrengäste: Manuel Müller, Chef der Brauerei Müllerbräu; Tobias
Huber, Braumeister der Klosterbrauerei Scheyern; Lena Schmid, Hallertauer
Hopfenkönigin 2023/2024; Richard Fischer, Volksfestreferent sowie die Festwirte
Daniel Schneider, Julia Spitzenberger und Philipp Schleef.
Die Festwirte achten besonders darauf, dass qualitativ Hochwertiges
auf die Teller und in die Gläser kommt. So sind dieses Jahr Kartoffeln
teilweise, Käse und Backwaren ausschließlich in Bio-Qualität zu finden. Im
großen Festzelt sowie in der Weißbierhütte wird das im letzten Jahr eingeführte
Bio-Festbier von Müllerbräu ausgeschenkt. Auch die Klosterbrauerei Scheyern
braut dieses Jahr für das Volksfest eine Festbier in Bio-Qualität aus regionalen
Zutaten.
Julia Spitzenberger betreibt die Weißbierhütte erstmals gemeinsam mit
Philipp Schleef. Beide freuen sich darauf, neue Formate, wie das 1.
Pfaffenhofener Dirndl Voixfest nur für Frauen, in der Weißbierhütte anzubieten.
Das große Zelt wird heuer ebenfalls erstmals von Daniel Schneider betrieben. Er
sei schon etwas nervös, freue sich aber, dieses Jahr in Pfaffenhofen dabei sein
zu können. Die Ehrengäste betonten allesamt die große Vorfreude auf das
Pfaffenhofener Volksfest und ließen sich einen kühlen Schluck des Gerstensafts
schmecken.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Brauereien hatten alle Hände voll zu tun, um bei hochsommerlichen
Temperaturen den Durst der Besucher zu stillen. So lange der Vorrat reichte gab
es neben dem Bio-Freibier auch alkoholfreie Getränke und Bio-Brezen für die
Gäste auf dem Hauptplatz.
Die Besucherinnen und
Besucher konnten am Stand der Stadt Pfaffenhofen den Volksfestkrug 2023 und das
Plakat mit dem Volkfestmotiv des Illustrators Sebastian Schwamm zum
Selbstkostenpreis von 24 beziehungsweise 5 Euro erwerben. Den aktuellen Krug,
und je nach Vorrat auch Krüge mit den Motiven der Vorjahre, gibt es weiterhin im
Bürgerbüro im Rathaus.
Am Freitag in einer Woche
hat das Warten dann ein Ende. Am 1. September 2023 um 17:00 Uhr treffen sich
Vereine und Ehrengäste zu einem Standkonzert, um ab 17:30 Uhr zum Volksfestplatz
auszuziehen. Dort wird Bürgermeister Thomas Herker gegen 18:00 Uhr das erste
Fass anzapfen. An den zwölf Volksfesttagen wartet auf die Besucherinnen und
Besucher neben dem bunten Programm in den Festzelten ein familienfreundlicher
Vergnügungspark mit Buden, Riesenrad, „No Limit“, „Phoenix“, Musik-Express sowie
weitere traditionelle Fahrgeschäfte wie Auto-Scooter, Kettenkarussell,
Schiffschaukel und Kindereisenbahn.
Das Foto zeigt die Ehrengäste
von links nach rechts Lena Schmid, Hallertauer Hopfenkönigin 2023/2024; Manuel
Müller, Chef der Brauerei Müllerbräu; Richard Fischer, Volksfestreferent; Daniel
Schneider, Festwirt; Julia Spitzenberger, Festwirtin; Siegfried Schön,
Schaustellersprecher; Thomas Herker, Erster Bürgermeister; Peter Heinzlmair,
Dritter Bürgermeister; Kerstin Schnapp, stellvertretende Landrätin und Philipp
Schleef, Festwirt.
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