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Kirmes/Volksfeste
- Redaktion
Öffentliche Bierprobe fürs Pfaffenhofener Volksfest.
(km) Die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm lädt am Mittwoch, 23. August 2023 um
17:00 Uhr alle Interessierten zu einer öffentlichen Bierprobe vor das Rathaus
ein.
Solange der Vorrat reicht, können sich alle bei Freibier und Brezen auf das
Volksfest 2023 einstimmen. Für musikalische Unterhaltung sorgen „Die lustigen
Holledauer“. Bei schlechtem Wetter findet die Bierprobe im Rathaus statt.
Bei der Bierprobe gibt es auch die Gelegenheit, den
Bierkrug mit dem Volksfestplakat-Motiv und das Plakat zu kaufen. Dieses Jahr hat
der Illustrator Sebastian Schwamm das beliebte Motiv gestaltet.
Der Maßkrug aus Salzstein wird in einer limitierten Auflage von nur
100 Stück hergestellt und ist zum Selbstkostenpreis von 24 Euro erhältlich. Das
Plakat kostet 5 Euro.
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Der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach hat beim
traditionellen Montagsempfang der Stadt Vechta auf dem Stoppelmarkt für
ausgelassene Stimmung gesorgt.
(km) In Kühlings
Niedersachsenzelt konnte er mit seiner Festrede mehr als 1.000 Besucherinnen und
Besucher begeistern. Bosbach erhielt lang anhaltenden Applaus, alle Gäste
erhoben sich von ihren Sitzen.
Zuvor hatte Bosbach mit Bürgermeister Kristian Kater nach einem Frühstück auf
dem Hof Schmedes das Marktgelände erkundet. Gemeinsam mit Kater drehte Bosbach
einige Runden im Fahrgeschäft „Musikexpress“ und probierte Kilmerstuten mit
Schinken am Traditionsstand von Ludger Fischer. Ministerpräsident Stephan Weil
schloss sich der Gruppe an, um gemeinsam das Festzelt zu betreten.
Kater zeigte sicher sehr froh darüber, dass Stephan Weil erneut auf
dem Stoppelmarkt anwesend war: „Seit 10 Jahren bist du jetzt Ministerpräsident
unseres schönen Bundeslandes und es gibt Menschen, die sagen, dass du nur
deshalb immer wieder für dieses Amt kandidierst, weil du es so toll findest,
hier auf dem Stoppelmarkt zu sprechen.“
Weil
bestätigte in seiner Rede, dass er ein großer Fan des Stoppelmarktes sei: „Der
Stoppelmarkt ist sowas, wie ein Teil meines Biorhythmus geworden.“ Das riesige
Volksfest sei „durch nichts zu ersetzen“ und ein „Festival der
Völkerverständigung“. So klärte er während seiner Rede den Festredner und
Rheinländer Wolfgang Bosbach über die Unterschiede zwischen Menschen aus
Niedersachsen und dem Rheinland auf. Rheinländer seien redselige Frohnaturen,
während die Niedersachsen schweigsam und humorvoll seien. Beide kämen jedoch gut
miteinander aus.
Bosbach bedankte sich zu Anfang
seiner Festrede für die Einführung von Stephan Weil: „Ich weiß jetzt, wie es in
Ihrem Inneren aussieht.“ Der CDU-Rechtsexperte freute sich über die zahlreichen
Menschen aus verschiedenen Parteien, die den Stoppelmarkt begleiten. „Demokraten
eint viel mehr, als dass es sie trennt. Wir betonen die Unterschiede nur zu
sehr“, bemerkte Bosbach. Er bat alle Anwesenden, unabhängig ihrer politischen
Heimat, den „Feinden der Demokratie“ entgegenzutreten.
Vor allem zeigte sich der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete während
seiner Festrede humorvoll. Er habe viele Hinweise bekommen, was er während der
Festrede sagen solle. Ein Tipp sei gewesen, aus dem neuen CDU-Grundsatzprogramm
zu zitieren. „Wer weckt mir dann 1000 Leute auf“, scherzte Bosbach. Er habe sich
zudem gefragt, warum er als Redner auf dem Montagsempfang ausgewählt wurde. Er
sei wohl ein „knochentrockenes und konservatives Gegenmodell zu Lilo Wanders“.
Die Schauspielerin hatte den diesjährigen Stoppelmarkt als Ehrengast eröffnet.
Am Ende seiner Rede beschwor Bosbach die Anwesenden
noch einmal trotz der zahlreichen Probleme nicht die Hoffnung zu verlieren und
Spaß auf dem Stoppelmarkt zu haben. „Nichts wird besser, nur weil wir nicht mehr
fröhlich feiern“, betonte Bosbach.
Vor den
Zelteingängen erreichte das Stoppelmarktleben inzwischen den nächsten Höhepunkt.
Zehntausende Menschen feierten noch lange Vechtas fünfte Jahreszeit, die am
Dienstag mit dem Feuerwerk endet.
Das Foto zeigt Wolfgang Bosbach
(links) und Bürgermeister Kristian Kater, die viele Runden im Musikexpress
drehen.
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Kindernachmittag und kostenloses Programm im Historischen Bereich.
(km) Am Mittwoch, 16. August 2023 bietet der Kindernachmittag von 11:30 Uhr
bis 19:00 Uhr mit halben Fahrpreisen und Sonderaktionen ein preiswertes
Vergnügen beim Gäubodenvolksfest Straubing.
Um 16:00 Uhr wird wieder eine Kinderdisco im Historischen Bereich veranstaltet.
Bis etwa 18:00 Uhr können hier Kinder von zirka drei bis zwölf Jahren mit „Clown
Alexandra“ tanzen. Es werden Mitmachlieder, Musikspiele und Luftballonmodellage
für Groß und Klein angeboten. Veranstaltungsort ist die Bühne im Historischen
Bereich. Der Eintritt ist frei.
Bereits
Tradition hat im Historischen Bereich der Nostalgie Circus Carlos. Die
Zirkusfamilie Kollmann schlägt wieder ihr Zelt auf und zeigt in der achten
Generation an allen Festtagen um 14:00 Uhr und 18:00 sowie an den Samstagen,
Sonntagen und am Feiertag zusätzlich um 12:00 Uhr Zirkusvorstellungen.
Am Kindernachmittag findet zusätzlich um 14:00 Uhr eine Zirkusschule
mit Mitmach-Programm statt. Ebenfalls am Kindernachmittag wird um 15:00 Uhr ein
Kasperltheater gezeigt. Abends schließt das Programm des Zirkus um 20:30 Uhr mit
einer Feuer-Show.
Bei allen Veranstaltungen ist
der Eintritt frei
Von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
können Kinder heuer echte Prinzessinnen und Superhelden auf dem Festplatz
treffen und mit Ihnen zusammen Fotos machen.
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Bis zum Sonntagabend werden 3,8 Millionen Besucher auf dem größten
Volksfest in NRW erwartet.
(km) „Crange lebt!“ Dieses Fazit
zogen am Sonntagmittag Schausteller, Organisatoren sowie Hilfs- und
Rettungskräfte zur Cranger Kirmes 2023. Etwa zwölf Stunden vor dem Ende des
Rummels am Rhein-Herne-Kanal waren die Wetterkapriolen der ersten fünf von elf
Kirmestagen vergessen. Bis in die Nacht von Samstag auf Sonntag hatten, so die
veranstaltende Stadt Herne und die Polizei, 3,4 Millionen Gäste das größte
Volksfest in NRW besucht. Die meisten Menschen, nämlich 475.000, waren am
zweiten Kirmes-Freitag auf dem Platz. Wenn am Sonntag um Mitternacht die letzte
Karussellfahrt endet, die letzten Mandeln geröstet sind, sollen es 3,8 Millionen
Menschen gewesen sein.
Trotz dieser hohen Zahl an Besuchern sprachen Polizei, Feuerwehr und das DRK von
einer „sehr ruhigen Kirmes“, die Einsatzzahlen lagen in etwa auf dem Niveau der
Vor-Corona-Jahre.
„Eine Kirmes voller
Höhepunkte“ nannte Kirmesdezernent Frank Burbulla die 539. Auflage. Dazu
gehörten für ihn die offizielle Eröffnung mit dem NRW-Ministerpräsidenten
Hendrik Wüst und seiner Stellvertreterin Mona Neubaur, der Auftritt von
Schlagerstar Michelle, der große Festumzug mit ca. 4.000 Teilnehmenden und
150.000 Schaulustigen am Straßenrand, die vier Hochzeiten im Bellevue-Riesenrad,
aber auch die – nicht nur wetterbedingt – gut angenommenen
Indoor-Veranstaltungen wie das ausverkaufte „Schlagerherz“ in der Cranger
Festhalle. Auffällig: „Es waren wieder mehr Familien und auch älteres Publikum
auf dem Platz. Im letzten Jahr hatten sich diese beiden Gruppen coronabedingt
etwas zurückgehalten“, so Burbulla.
Verbunden
mit einem riesigen Dank an die Anwohner für deren Geduld, Gelassenheit und
Verständnis lud der Kirmesdezernent dann zur Cranger Kirmes 2024 ein, die am
Donnerstag, 1. August, beginnen wird. Vielleicht mit einem ganz besonderen
Stargast, denn Frank Burbulla schloss sich am Sonntag der von der neuen
NRW-Kirmeskönigin Pauline I. ausgesprochenen Einladung an Heidi Klum „sehr gerne
an. Sie muss ja nicht unbedingt singen, das könnte ja ihr Ehemann“.
Kirmes-Chef Werner Friedhoff, in Herne Leiter des Fachbereichs
Öffentliche Ordnung, freute sich über die „rundum gelungene Organisation“.
Positiv sei die Zusammenarbeit mit Schaustellern und den Rettungskräften
gewesen, „da wir uns auf Augenhöhe begegnen“. Einziges Manko: „Uns fehlen
Parkflächen im Umfeld, sowohl für die Besucher als auch für die Schaustellenden.
Das ist und bleibt das größte Problem unserer Kirmes. Da sind wir gefordert und
müssen Lösungen finden.“
Friedhoff setzt dafür
unter anderem auf die Planungen für den Umbau des Geländes an der Franzstraße,
wo befestigte Flächen für Schausteller und Besucher entstehen sollen. Bei den
Fahrgeschäften wurden, so der Kirmes-Chef, alle vier Neuheiten besonders gut
angenommen. „Hoch im Kurs standen aber auch das Looping-Karussell Infinity dank
eines hervorragenden Standplatzes und der Ausschank-Betrieb Traber, der
ebenfalls erstmals an einem neuen Ort auf der Kirmes zu finden war.“
Patrick Arens, Präsident des Bundesverbands Deutscher Schausteller
und Marktkaufleute e.V., sprach von einer friedfertigen und positiven Stimmung
sowie „einem Fest für die ganze Familie“. Vor allem der zweite Teil der elf
Kirmestage habe für stabile Umsätze gesorgt, denn „nach dem verregneten Start
haben die Crange-Besucher die Wochentage einfach zu Samstagen und Sonntagen
gemacht“. Überhaupt seien für die Schaustellenden die Besucher das zentrale
Element „auf Crange“: „Wir brauchen keine Heidi Klum. Crange lebt von Menschen,
nicht von Promis.“
Polizei, Feuerwehr und DRK zogen am
Sonntagmittag ebenfalls Bilanz und sprachen von einer „ruhigen Kirmes mit einer
guten bis sehr guten Stimmung“, so 1. Polizeihauptkommissar Roland Werfel,
Leiter der Wache Wanne-Eickel. Die Polizei zeigte starke Präsenz auf dem Platz
und notierte dabei „ganz leicht erhöhe Einsatzzahlen“ im Vergleich zu 2022.
Diese hatte auch die Feuerwehr, „aber ausschließlich Routine“, sagte Benjamin
Grunau von der Berufsfeuerwehr Herne. Ihr größter Einsatz sei das Ab-pumpen des
Schausteller-Standplatzes an der Franzstraße gewesen. Diesen hatten die starken
Regen-fälle unter Wasser gesetzt. Geringere Einsatzzahlen als in 2022
verzeichnete das DRK. Acht Kinder, die auf dem Gelände plötzlich vermisst
wurden, wurden wieder mit ihren Familien vereint, „auch dank der auf der Kirmes
verteilten Armbänder, auf denen die Telefonnummer von Mutter oder Vater stehen“,
freute sich Benedikt Harting, Wachleiter beim DRK.
Das Abschlussfeuerwerk am heutigen Sonntag, 13. August 2023, kann ab 22:30
Uhr wie geplant steigen. Es dauert ebenso wie das Eröffnungsfeuerwerk rund eine
Viertelstunde. Die Cranger Kirmes 2023 endet am heutigen Sonntag um Mitternacht.
Die nächste Cranger Kirmes lädt vom 1. August 2024
bis 11. August 2024 ein. Die offizielle Eröffnung ist für Freitag, 2. August
2024, geplant.
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12.732 Euro für den guten Zweck sind das Ergebnis des jährlichen
Stoppelmarkt-Kicks.
(km) Bei dem traditionellen Benefizturnier
siegte ein Allstar-Team um die Kult-Fußballer Ailton und Nelson Valdez gegen
eine Mannschaft der Stoppelmarkt-Schausteller (2:0) und der Stadt Vechta (6:1).
Auf dem Sportplatz am Oyther Berg zeigten die Ex-Profis, zu denen auch Aaron
Hunt, Manfred Kaltz und Ansgar Brinkmann zählten, ihr Können. „Wenn Stars nach
Vechta kommen, ist das immer etwas ganz Besonderes“, sagte Jürgen Meyer,
Vorsitzender des Vechtaer Schaustellervereins.
„Ich freue mich, dass so eine gewaltige Summe bei dem Turnier zustande gekommen
ist“, sagte Bürgermeister Kristian Kater. Eine Hälfte der Rekordsumme geht an
den Sozialdienst katholischer Frauen, die andere Hälfte an das Projekt Ikatu der
Florian-Wellmann-Stiftung in Paraguay, der Heimat von Nelson Valdez. Valdez
unterstützt das Hilfsprojekt, mit dem insbesondere Kinder aus armen Familien
unterstützt werden. „Im Namen der Kinder in meinem Dorf sage ich jetzt schon
einmal danke“, sagte Valdez.
Der Sozialdienst
katholischer Frauen investiert das Geld in die „Warme Stube“. Dieser soll ein
Begegnungsort für Jung und Alt sein. In gemeinschaftlicher Runde wollen sie den
Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken, Gespräche führen und auch
generationsübergreifende Beziehungen fördern.
Nelson Valdez (6. von
rechts) freut sich über die Unterstützung für seine Heimat.
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